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ANT Applied New Technologies AG

Hinter den Kirschkaten 32
23560 Lübeck
Deutschland

49 (0)451 58380-0

49 (0)451 58380-99

ANT Applied New Technologies AG

Das Lübecker Unternehmen ANT Applied New Technologies AG entwickelt, produziert und vertreibt seit 1999 Geräte und Anlagen für die neuartige Technik des Wasser Abrasiv Suspension (WAS) Schneidverfahrens.

Unternehmen: ANT AG

ANT hat die an einer englischen Universität entwickelte Technologie in den vergangenen Jahren zur Marktreife ausgearbeitet. Mit Hilfe eines Wasserstrahles und scharfkantigem Abrasivmittel - vorzugsweise Granatsand - sowie Druckstufen bis zu 2.500 bar können jetzt Stähle bis zu 50 Zentimeter und eine Vielzahl weiterer schwer schneidbarer Materialien effektiver, sicherer und wirtschaftlicher geschnitten werden.


Das besondere Know-how von ANT liegt dabei in der Ventiltechnik und somit in der Mischung von Wasser und Abrasivmittel unter hohem Druck. Überall dort, wo konventionelle Schneidtechnik durch Wärmeentwicklung, Materialabtrag, Verformung, großen Platzbedarf oder Gefährdung von Menschenleben nicht angewendet werden kann, kommt das umweltfreundliche Schneidverfahren von ANT zum Einsatz. Dies können ebenso Bereiche in der Industrie sein wie auch kontaminierte Bereiche in Kernkraftwerken, Unterwasser-Konstruktionen von Ölplattformen oder Offshore-Systeme sowie Anwendungen im Ingenieurbau.


ANT ist nach der Qualitätssicherungsnorm DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.


ANT entwickelt, projektiert, konstruiert und liefert im Spezialmaschinenbau spezielle Geräte und Anlagen für die Automation, Robotik und Handhabungstechnik für Automobilzulieferer, Gießereien, Chemie- und Medizinunternehmen. Dieser Unternehmensbereich liefert auch für das Wasserstrahlschneiden das komplette Engineering in Soft- und Hardware.
Erfahrene Ingenieure entwickeln für jede technische Anforderung eine spezielle Lösung.

Das Wasser Abrasiv Suspensions-Verfahren WAS



Mit dem Wasser Abrasiv Suspension (WAS) Schneidverfahren können mit Hilfe eines Wasserstrahls und scharfkantigem Abrasivmittel - vorzugsweise feinstem Granatsand - selbst hochfeste Stähle bis 30 cm und armierter Beton bis zu einem Meter Stärke neben einer Vielzahl weiterer Materialien effektiv und präzise getrennt werden. Das Besondere daran: Die Schnitte erfolgen berührungslos, ohne nennenswerte Wärmeentwicklung und Verformung unabhängig vom Werkstoff und können auch aus Entfernungen von über 1.000 m fernhantiert ausgeführt werden. Es entstehen nur sehr dünne Trennfugen mit geringem Sekundärabfall. Selbst in Tiefen bis 600 m unter Wasser hat sich diese Technik bewährt.

Das besondere von uns ausgearbeitete Know-how liegt in der Ventiltechnik und im Mischen von Wasser und Abrasivmittel unter hohem Druck. Die wesentlichen Teile der Anlagen bestehen aus einer Hochdruckpumpe, einer Zumischeinheit für das Abrasivmittel, Hochdruckschläuchen und einer Schneiddüse von 0,5 bis zu 1,3 mm Durchmesser. Der Wasserstrahl und das Abrasivmittel werden durch die Schneiddüse gepresst. Die potenzielle Energie des Druckes wandelt sich in der Düse in einen Schneidstrahl mit einer Geschwindigkeit von mehreren hundert Metern pro Sekunde um. Mit dem Wasser werden die Abrasivmittelteilchen beschleunigt und durchtrennen messerscharf den zu schneidenden Werkstoff.



Mit Hilfe von Schnittführungssystemen (Roboter, ROVs oder Manipulatoren) ist es möglich, die Trennvorgänge aus großer Entfernung zu lenken, so dass menschliches Leben in explosiven oder sonstigen sensiblen Bereichen nicht gefährdet wird. Je nach Einsatzzweck und Anforderung bieten wir Schneidanlagen für die verschiedenen Druckstufen von 450, 700, 1.200, 1.500, 2.000 und 2.500 bar an.


Die Vorteile:

  • Schneiden an Luft und unter Wasser
  • Werkstoffunabhängig: Stahl, Glas, Beton, Verbundwerkstoffe
    und Sandwichstrukturen etc.
  • Nur ein Schlauch zur Schneiddüse
  • Hohe Schnittgeschwindigkeit bei hoher Genauigkeit
  • Minimale Schnittfugenbreite kleiner als 1 mm möglich (wenig
    Sekundärabfall)
  • Minimaler Abrasivmittelverbrauch
  • Kalter Prozess ohne Wärmezonen oder Abbrand
  • Staub- und gasfreier Schnitt
  • Geringe Rückstellkräfte
  • Gute Fernhantierbarkeit
  • Keine Bauteilveränderungen oder Verformungen messbar
  • Zertifikat (PDF, 380 KB) für das Schneiden von Explosivstoffen:
    Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM)


Die Wasserstrahlschneidtechnologie - Suspension vs. Injektion

Wird über das Wasserstrahlschneiden gesprochen, ist meist das Injektionsstrahl-Verfahren gemeint. In der Industrie finden beide Technologien Anwendung: das Suspensionsstrahl-Schneidverfahren WAS und das Injektionsstrahl-Schneidverfahren WAIS. Zwei verschiedene Technologien, die zwar ähnlich, aber in ihrer Anwendung und Leistung doch komplett unterschiedlich sind.



Die Industrie erzielt immer wieder höchst unbefriedigende Ergebnisse mit dem Injektionsverfahren, das für die speziellen Anwendungen, wie z.B. dem Schneiden von Kupfer, Schlacke etc.

Das Injektionsverfahren eignet sich hervorragend für feine, gezielte Schnitte in filigranen Materialien und setzt daher auch gern entsprechende Schneidtische ein, nicht jedoch für die Trennung schwerer Strukturen wie es in der Industrie notwendig ist. Bei derartig hohen Anforderungen an die Schneidleistung hinsichtlich Stärke und Geschwindigkeit sind technische Parameter notwendig, die das Suspensionsstrahl-Schneidverfahren bieten kann.
Zur Veranschaulichung:

Die Erzeugung bereits vorgemischter Abrasiv-Suspensionen stellt eine Weiterentwicklung des Injektorstrahl-Verfahrens mit deutlicher Leistungssteigerung dar. Während Wasserabrasiv-Injektorstrahlen nach dem Prinzip einer Wasserstrahlpumpe in einem Mischkopf erzeugt werden, wird beim Wasserstrahl-Suspensionsstrahl eine unter Druck gelagerte Abrasivsuspension in einer Düse entspannt.


Derzeit verfügbare Suspensionsstrahl-Systeme arbeiten mit einem im Vergleich zum Injektorstrahl deutlich geringeren Wasserdruck und entsprechend höheren Wasser- und Abrasivstoffmassenströmen. Das heißt: das Suspensionstrahl-Schneidverfahren bietet mehr Leistung bei Einsatz geringerer Mengen von Abrasivmittel und Wasser, was sich positiv auf den Einsatz finanzieller Mittel, den Zeitfaktor und die Umwelt auswirkt.

Leistungsvergleich

Parameter Suspension Injektion

Druck 2000 bar 4000 bar

Schnitt-Tiefe (Stahl) 120 mm 120 mm

Schnittgeschwindigkeit 25 mm/min 10 mm/min

Wasservolumenstrom 9,7 l/min 4 l/min

Wasserverbrauch 388 l/m 400 l/m

Abrasivmittelvolumenstrom 0,97 kg/min 0,48 kg/min

Abrasivmittelverbrauch 39 kg/m 48 kg/m

Hydraulische Leistung an der Düse 32 kW 27 kW


Ergebnis


Die WAS Technik ist beim Einsatz ähnlicher Leistung 2,5 Mal schneller und verbraucht weniger Abrasivmittel.

Mehr Informationen erhalten Sie hier ...

Gelände der ANT AG
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Wasserstrahlschneiden von Beton
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Wasserstrahlschneiden von Behälters
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WAS-Verfahren & WAIS-Verfahren
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