Ziel:
Stundensatzermittlung der Brennanlagen:
Problem:
Die Geschäftsleitung war sich nicht sicher, wie hoch der genaue Stundensatz wirklich ist. Die Ausfallzeiten und Wartungskosten waren nur als Gesamtwert gelistet, aber nicht auf die Maschinen und die Aufträge verteilbar. Die Firma machte zwar Gewinn, doch wo befanden sich die Stellschrauben für erforderliche Investitionen?
Lösung:
Hier ein beispielhafter Auszug aus dem Script, dass wir für dieses Unternehmen hergestellt haben:
Zwei Engpässe wurden deutlich:
1. Hohes Stückgewicht der Produkte, Entnahme nur mir Kran möglich
2. Hohe Bearbeitungszeit für das Freischneiden der Produkte aus ihren Material-Nestern,
Da die Autogen-Maschine nur einfache Länge besitzt, ist sie während dieser Tätigkeit still gelegt.
FAZIT:
Um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, den Betriebsstundensatz zu senken, bzw. eine Kapazitätserhöhung vorzubereiten, sind folgende Änderungen notwendig:
1. Erhöhung der Krankapazität, damit jede Anlage schnell und individuell abgeräumt werden kann. Dieses Vorgehen kann je nach Auftrag mehrere Stunden dauern, so dass während dieser Zeit eine effektive Bearbeitung mit der anderen Maschine nicht möglich ist. Effektiv sind Maschinenbezogene Krananlagen, die sehr schnell den gesamten Arbeitsbereich jeder Maschine abdecken und so eine schnellere Materialbestückung und Entnahme erlauben.
2. Die Autogenmaschine benötigt einen zweiten Arbeitstisch, der eine nahtlose Brennzeit der Autogenmaschine ermöglicht. Während auf der einen Tischseite die Produkte zeitaufwendig freigeschnitten und enträumt werden, kann die Maschine auf dem zweiten Bearbeitungstisch weiter schneiden.
Werden diese Investitionen ausgeführt, so sind beide Maschinen erheblich produktiver. Die Aufträge können statt in 26.786 Mannstunden in deutlich kürzerer Zeit abgefertigt werden. Erfahrungsgemäß können die Mannstunden um mindestens 10% abgesenkt oder aber bei gleicher Stundenzahl mehr Umsatz gefahren werden. Die Autogenmaschine kann durch Vergrößerung der Arbeitsfläche nahtlos weiter arbeiten und so ihre Auslastung auf den Wert der Plasmaanlage - entsprechend um 9% - erhöhen.
Mit Hilfe dieser Ausarbeitung konnte die Geschäftsleitung die nächsten Modernisierungsschritte gezielt vornehmen.