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Bohnacker

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Teil1: Was kostet 1 Meter Plasma-Schnitt? Teile wirtschaftlich schneiden
Lohnschneider und Schneidabteilungen, die für den Eigenbedarf Bleche und Konturteile zuschneiden können sich steigende...

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Mai - 2012
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Donnerstag, 10. Mai 2012
00:00 - 12. Deutscher Brennschneidtag 10.Mai 2012
Treffen Sie das "who-is-who" der Stahlschneid-Branche. Sichern Sie sich jetzt eine Freikarte zur Mes...

Anwender des Monats: Bohnacker GmbH, Feuchtwangen

Anwender des Monats: Bohnacker Umformtechnik GmbH

 

 

 

 
Das 1949 von Johann Bohnacker gegründete Unternehmen in Mittelfranken arbeitet in der zweiten Generation als Familienbetrieb, wobei die 3. Generation sich mit 4 und 2 Jahren noch einige Zeit lassen kann.
Vor rund 60 Jahren begann Bohnacker mit dem Bau und Vertrieb von Lade- und Ackerwagen für die Landwirtschaft, Kippern und anderen Geräten. Doch heute lautet die Spezialität des Unternehmens: Bleche und Teile im XXL-Superformat und spezielle Kundenlösungen!

 


 
Das rund 6.000qm große Werksgelände im Vordergrund, die dazugehörigen Bürogebäude liegen dahinter

 

Die geschulte und qualifizierte Mannschaft produziert Kantteile und Profile bis 15m, Sonderprofile, Lohnzuschnitte, Laser-, Plasma- und Stanzteile, wobei die Teile auch mit einer Fasenbearbeitung für die Schweißnahtvorbereitung angefertigt werden können. Das Produktspektrum reicht von 25mm dicken Laserteilen, geht über 60mm Plasmazuschnitten auch mit Fasenschnitt, bis hin zu 200mm dicken Autogenzuschnitten.
 

 

 
Profile, bis 15.000mm Länge

 


Die Kunden kommen aus dem Fahrzeug- und Maschinenbau, der Energieversorgung, dem Hallen- und Brückenbau. Sonderwünsche von beispielsweise Flughäfen oder Bohranlagen in Dubai stellen für das Bohnacker-Team keine nennenswerten Probleme dar.

 
 

 

 

 


Plasmazuschnitte

 



Dabei bewegt sich die Bohnacker GmbH auf gesundem Boden, so wurde vor 2 Jahren in ein neues Bürogebäude mit großzügigem Raumangebot und Konferenzräumen investiert – auch der Besucher soll sich neben den Mitarbeitern einfach wohl fühlen. Der ISO 9001 zertifizierte Betrieb legt großen Wert auf saubere und ordentliche Arbeit, dazu zählt auch der verantwortungsbewusste Umgang mit den Maschinen, Werkzeugen und Anlagen.

 


 
Das neue Bürogebäude

 

 


 
Empfangsraum und Anmeldung

 

 


Der große Konferenzraum, daneben existieren noch zwei weitere Tagungsräume

 



Bohnacker, so erklärt der Geschäftsführer Thomas Bohnacker, habe schon immer auf hochwertige Produktionsanlagen gesetzt. Vor zwei Jahren wurde in modernste Produktionsanlagen  investiert und eine Messer Griesheim Omnimat L6000 mit zwei automatischen Fasenschneidköpfen installiert, die mit Hilfe von zwei Kjellberg HiFocus 360i Plasmaanlagen mit vollautomatischen Gaskonsolen ausgestattet sind, und Fasen bis +- 50° erzeugen können. Die Bearbeitungsfläche beträgt 15.000 x 4.000 mm, Schnittdicken von bis 60mm sind mit dieser Anlage möglich.
 

 

 


Messer OnmiMat mit 2 automatischen Fasenschneidköpfen mit Kjellberg HiFocus 360i

 


Zeitgleich wurde eine weitere Laseranlage vom Typ LaserMat 6000, ebenfalls von Messer Griesheim zugelegt. Der 5.000Watt-Laserkopf bewegt sich über einen 15.000 x 4.000 großen Bearbeitungstisch, und verfügt ebenfalls über einen 5-Achsen-Fasenkopf. Blechdicken bis 25mm stellen somit kein Problem für diese Anlage dar.

 


 


Messer LaserMat mit automatischem Fasenkopf für Laserzuschnitte

 

Die Ehefrau des Geschäftsführers, für die Kalkulation und für die Qualitätssicherung verantwortliche, Jasmin Bohnacker glaubt, dass die Stahlpreise stabil auf einem unteren Niveau bis Ende des Jahres bleiben werden und auch nächstes Jahr nicht mehr die Stahlpreishöhe aus 2008 erreichen werden. Unter Umständen werden die Wahlergebnisse sich auf die Marktpreise und damit den weiteren Konjunkturverlauf auswirken, bemerkt Jasmin Bohnacker.
 

 

 

Jasmin und Thomas Bohnacker im neuen Büro

 


Die Stärke des bayerischen Unternehmens sieht Frau Bohnacker darin, dass Termin- und Worttreue einen hohen Stellenwert in den Leitwerten der Firma besitzen. Riskante und stark risikobehaftete Geschäfte werden lieber abgelehnt, als sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, so die Firmenstrategie, die bisher dem Unternehmen in Form von Wachstum und Erfolg Recht gab.

 

Moderne CNC-Steuerung der Messer LaserMat

„Der Tradition verpflichtet – der Zukunft zugewandt“ lautet die Firmenphilosophie des Lohnschneiders, der auch in der Anarbeitung einiges zu bieten hat. Mit der 3.000to Abkantpresse können auch komplizierte Teile bis 15m Breite hergestellt werden. Bohren, gewinden, fräsen, drehen, schweißen ganzer Baugruppen kann Bohnacker aus einer Hand liefern.

 

 


 
Werkshalle 2 mit Trumpf Stanz-, Nibbel und Laseranlagen

 

 


 
Qualität auch in der Maschinenausstattung: hier die kleine Mengele 1.000to-Presse

 


„Hohe Qualität und zuverlässige Auftragsbearbeitung sind keine Selbstläufer und müssen jeden Tag aufs Neue erreicht werden. Durch Nähe zu unseren Partnern, die Förderung des Qualitätsbewusstseins im Unternehmen und die Einrichtung von Sicherheitsinstrumenten werden wir den Anforderungen gerecht und halten den Qualitätsstandard auf höchstem Niveau, dazu zählen auch gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter“ so Herr Bohnacker, der täglich mit seinem Unternehmen 50.000kg bearbeiteten Stahl ausliefert.

 

 


Zum Service gehört auch die Lieferung im nahen Umkreis mit hauseigenem LKW

 

Vor einigen Jahren hat sich das traditionsbewusste Unternehmen vergrößert, als es die damals in Schieflage geratene GWF-Mengele Pressenhersteller aufkaufte und mittlerweile ebenfalls in ein rentables Unternehmen gewandelt hat.


Das Schneidforum wünscht der Bohnacker-Gruppe auch weiterhin gutes Gelingen und den richtigen Spürsinn für das Geschäft.