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Harris: Informationen Dezember 2011
Neuigkeiten über das Unternehmen HARRIS Calorific GmbH
ACHTUNG - Nachbauten von Harris-Produkten
Sehr geehrter Kunde, schon seit geraumer Zeit stellen wir immer wieder fest, dass billige und qualitativ schlechte...
IHT: M 4000 ISC
Voll integrierte Abstandsregelung für Autogen-Schneidmaschinen
Neugierig?
(Pressemeldung) Warum bringt IHT ein integriertes Sensorsystem für Autogenbrenner auf den Markt?
Wer seine Verschleißteilekosten beim Zuschnitt reduzieren kann, senkt seine Teilekosten und sichert damit seine...
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HARRIS CALORIFIC GMBH DEUTSCHLAND
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Google stuft das Schneidforum sehr hoch ein!
(Pressemeldung) ein neues modulares Maschinenkonzept mit dem Namen ATLAS.
Schneidforum: Wie schneidet man Grauguss?
Am Beispiel GG20 (EN-GJL-200 neue Bezeichnung) mit 60mm Dicke wird beschrieben, wie man am besten Grauguss schneiden...
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Technologie des Autogenschneidens
Der kohlenstoffhaltige Werkstoff wird durch die Heizflamme auf Zündtemperatur erwärmt und dann im Schneidsauerstoffstrahl verbrannt.
Bedingungen für das das autogene Brennschneiden:
- Die Entzündungstemperatur des Werkstoffs muss niedriger als seine Schmelztemperatur sein.
- Der Schneidsauerstoff muss eine Reinheit von min. 99,5% besitzen.
- Die Schmelztemperatur der entstehenden Oxide muss niedriger als die Schmelztemperatur des Werkstoffs sein.
- Reines Eisen erfüllt die Bedingungen optimal, ebenso niedriglegierte Stähle.
- Der Kohlenstoffgehalt muss zwischen 0,1 und 1,5% liegen.
Mit steigendem Kohlenstoffgehalt erhöht sich die Entzündungstemperatur, und die Schmelztemperatur nimmt ab, so dass ein Stahl mit mehr als 1,6 bis 1,8% C die Voraussetzung des Brennschneidens nicht mehr erfüllt. Stahl mit 0,1%C hat eine Entzündungstemperatur von 1050°C und eine Schmelztemperatur von 1526°C. also: 1050 < 1526 = OK!
Da beim Schneiden von Stahl viel Wärme abgeleitet wird, reicht die beim Verbrennen mit Sauerstoff freiwerdende Wärme nicht aus, um den Oxidationsprozeß kontinuierlich in Gang zu halten. Deshalb wird zusätzliches Gas durch die Heizflamme zugeführt, welches die Aufgabe hat, den Werkstoff auf die Entzündungstemperatur zu bringen und die Wärmeverluste auszugleichen.
Neben Kohlenstoff beeinflussen Legierungsbestandteile wie Chrom, Nickel, Wolfram etc. die Brennschneidbarkeit des Strahls. Ausnahme: Titan und Titanlegierungen – sie lassen sich Brennschneiden, obwohl die Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
Beim Lochstechen erzeugt der Schneidsauerstoff einen starken Funkenflug (der sich durch proportionalgeregelte Gasventiele reduzieren lässt) und baut einen Schlackehaufen am Lochrand auf, bis das Material durchgestossen ist. Dieser Schackehaufen am Rand kann je nach Materialdicke sehr groß sein und führt beim Überfahren des Brennstrahls zum Prozessabbruch - der Schnitt erlischt. Der Bediener übernimmt daher oft die Aufgabe, diese Schlackehaufen manuell, während des Schneidprozesses zu entfernen.
Lochstechen
Das sogenannte Lochstechen ist eine Kunst für sich. Gemäß Definition muss der Stahl vorher auf die Zündtemperatur erhitzt werden, damit die selbst ablaufende Verbrennung statt finden kann.
Dieses Aufheizen erfolgt mit Hilfe eines geeigneten Gases:
Acetylen, Propan, Erdgas sind die meist genutzten Gassorten, wobei der Heizprozeß mit Acetylen am schnellsten abläuft.
Das Aufheizen von z.B. 20mm Stahl kann 30 bis 40 Sek. dauern.
Durch spezielle Hochdruckverfahren versuchen die Maschinenhersteller die Aufheizzeit zu verringern, so dass auch preiswertere Gase, wie Propan nahe an die kurzen Zeiten des Acetylens heran kommen. Hat das Material die richtige Temperatur erreicht, was der Bediener anhand der Oberflächenfarbe abschätzt, so öffnet der Bediener den Schneidsauerstoff. Sobald dieser hinzukommt, beginnt der Verbrennungsprozess ruckartig, die heisse Schlacke wird in einem Funkenregen aus dem Lochstechpunkt heraus geworfen.
Moderne Maschinen arbeiten mit digital geregelten Proportionalventilen, wo das Gas nicht schlagartig hinzugegeben wird, sondern der Gasdruck sich langsam aufbauen kann, so dass keine großen Rückspritzer entstehen. Dies schont nicht nur die Umgebung und den Bediener sondern auch die Lebensdauer der Düse.
Der sich nun beim Einstechen gebildete Schlackenrand ist gleichzeitig ein Hindernis auf dem Konturschnitt. Je nach Lage des Schlackehaufens, kann es vorkommen, dass der Brenner darüber fahren muss, was häufig zum Flammenabriß und damit zur Unterbrechung des Schneidprozeßes führt. Deshalb haben sich viele Bediener Hilfswerkzeug gebastelt, z.B. einen langen Metallschaber, so dass sie während des Schneidens die heißen Schlackehaufen auf dem Blech wegschaben können. Zur weiteren Tätigkeit des Brennschneiders gehört die Einstellung der Geschwindigkeit und der Höhe. Die Geschwindigkeit entnimmt er den Schneidtabellen seines Düsenlieferanten. Die Höhe kann er nur abschätzen.
Aktuelle Maschinentechnik liefert jedoch automatische Abtastsysteme, die nach dem kapazitiven Verfahren arbeiten. Ein Abtastring aus Stahl und eine passende Auswerteelektronik dient als Sensor und steuert so den Support-Antrieb des Brennerwagens. Die Abtastringe verbrennen leicht beim Lochstechen, daher nehmen viele Bediener ab 70mm Blechdicke die Ringe vorsichtshalber ab. Zumal ab 70mm die Gefahr des Materialverwerfens durch Thermik gering ist. Manche Hersteller besitzen Automatische Lochstechvorrichtungen, die je nach Modell bis zu 140 und manche bereits bis 160mm Materialdicke automatisch Lochstechen können.
Neueste und bewährte Autogenbrenner besitzen integrierte Zündungen, integrierte Höhenregelungen, und vieles mehr. Die Maschinenhersteller Messer Cutting Systems, Esab Cutting Systems und der Komponentenhersteller IHT entwickeln hochautomatisierte Schneidbrenner, die zum Teil mit Flammenüberwachung, einer verbesserten Höhenregelung und werkzeuglose Verschleißteilewechsel erlauben.



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