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Filterprinzip: Oberflächenfilterung

Da 99% des Staubes beim Laserschneiden und Plasmaschneiden < 1Mikrometer ist, bedarf es auch besonderer Filtersysteme. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich hierbei um Metall im sublimierten Zustand handelt, d.h. gasförmiges Metall, dass schon nach kurzer Zeit wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück fällt. Befindet sich das Gas im Filtermaterial, so verklebt es den Filter irreparabel, eine Abreinigung des Filters ist dann nicht mehr möglich.

Filtersysteme für Plasma und Laser arbeiten nach dem Oberflächenprinzip, das Schmutzgas dringt nicht in das Gewebe ein, sondern bleibt an der Oberfläche hängen, bis sich ein genügend großer Staubkuchen gebildet hat, der dann durch den Druckluftstoß der Abreinigung abgestossen wird und in den Staubsammelbehälter fällt. Je nach Art (Edelstahl, Aluminium) muss der abgereinigte Staub entsorgt werden.

Filterpatronen, die nach dem Oberflächenprinzip arbeiten, sind precutiert, d.h. ihre Oberfläche ist beschichtet. Den idealen Arbeitspunkt erhält die Patrone erst nach leichter Staubbeaufschlagung. Für die Abreinigung benötigt der Filter saubere, ölfreie Druckluft. Für Plasma und Laser sind normale Schweißrauchsysteme ungeeignet! Die Filterung von Autogenanlagen hingegen gestaltet sich unkomplizierter und daher auch preiswerter.

ACHTUNG:

Achten Sie beim Kauf eines Filters auf die Folgekosten, je nach Größe der Anlage sind 10.000Euro und mehr alle 2 bis 3 Jahre für neue Filterpatronen fällig. Wer hier aufpaßt, kann seine Betriebskosten erheblich reduzieren, wenn VOR Kauf einer Anlage auch dieser Punkt umfassend ausgehandelt wird. 

Patronenfilter mit Druckluft-Abreinigung
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Kemper-Filteranlage
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