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Donnerstag, 10. Mai 2012
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Funktionsprinzip:

Quelle: Ingersoll-Rand

Mit Hilfe einer hydraulischen Pumpe wird der erforderliche Betriebsdruck für das Wasserstrahlschneiden von rund 400bar erzeugt und kontinuierlich aufrecht erhalten. Das Druckwasser wird über entsprechende Leitungen zum Schneidkopf geführt, der auf einer geeigneten Schneidmaschine montiert ist. Üblicherweise wird der Schneidkopf über einen X-Y-Koordinatentisch mit Numerischer Steuerung betrieben.

Man unterscheidet die beiden Verfahren: Nurwasser und Abrassiv. Je nach gewähltem Verfahren, Nurwasser oder Abrasiv wird zum Schneidstrahl beim Abrasiv-Verfahren ein geeignetes Schleifmittel (spezieller Sand) hinzugemischt.

Im Schneidkopf verrichtet eine Düse aus Rubin oder Diamant die Einschnürrung des Wasserstrahls, übliche Durchmesser der Düsenlöcher bei Nurwasser betragen um 0,5mm und kleiner. Beim Abrasiv-Verfahren liegt der Düsen-Durchmesser um die 1,2mm und größer.

Mit diesem Verfahren können nun nahezu beliebige Materialien geschnitten werden.

Nurwasser oder Abrasiv?

Nurwasser oder Abrasiv?

Quelle: Ingersoll-Rand

Weiche Stoffe oder gefrorene Lebensmittel werden mit Nurwasser-Verfahren geschnitten

Harte Stoffe hingegen werden abrasiv geschnitten,
d.h. mit Zusatz eines speziellen Schleifmittels.

Einsatzgebiete:

  • Nahrungsmittelindustrie z.B. gefrorener Fisch
  • Konsumgüterindustrie: Verpackungsmaterial, Pappe, Papier, Möbel, Babywindel-Produktion
  • Flugzeugindustrie: Titan- und Glasbearbeitung
  • Elektronik-Industrie: Leiterplatten-Trennung
  • Automobilindustrie: Karosseriebearbeitung
  • Motorenteile, Dichtungen
  • Anlagen- und Maschinenbau: Dampfturbinenräder, Leiträder, Guß-Bearbeitung
  • Marmor, Stein, Kunststoffe, Verbundstoffe, etc.
  • Aluminium, Stahl, Glas

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