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Entgraten - das leidige Thema

Bild 1: Entgraten von Hand
Auf diesem Bild kann man das Entgraten von Hand sehen
Bild 2: Entgratungsanlage von Paul Ernst
Dieses Bild zeigt eine Entgratungsanlage von Paul Ernst
Bild 3: Entgratungsanlage von Lissmac
Auf diesem Foto ist eine Entgratungsanlage von Lissmac abgebildet

Teile, die mit Plasma oder Autogen erzeugt wurden, besitzen sehr häufig einen Grat oder Schlackebart, der entfernt werden muss. Natürlich kann man den Schnitt so optimieren, dass der Grat sehr klein wird, aber je nach Metallsorte lässt er sich kaum zu 100% vermeiden.  Was beim Laser in der Regel nicht nötig ist, lässt sich jedoch bei Plasma und Autogen nicht generell abstellen - entgraten. Grundsätzlich gilt, je mehr Silizium im Metall enthalten ist, desto größer wird der Grat. Positiv ausgedrückt: Im Gegensatz zum Laser können wir bei Plasma "Wald- und Wiesen- 0815-Stahl" verarbeiten!

Je nach Größe des Betriebs sind manchmal ganze Personengruppen mit der Entgratung von geschnittenen Teilen beschäftigt. Im Laufe der Zeit haben sich etliche Entgratungsmöglichkeiten und einige Regeln eingestellt. Je nach Material und Bartgröße, springt der Bart auch einfach ab, wenn das Teil abgekühlt ist und beim Abräumen vom Brenntisch in den Container oder auf den Boden oder die Palette geworfen wird. Auch dieses Verfahren finden wir häufig in der Industrie.

Wenn aber diese beiden einfachen Möglichkeiten nicht ausreichen, bleibt keine andere Wahl als maschinelle Mittel einzusetzen. Große Teile werden in der Regel mit einem Winkelschleifer manuell entgratet, während Kleinteile häufig in eine Rommel geworfen werden. Eine Rommel kann man sich einfach ausgedrückt als einen "Betonmischer" mit verschließbarer Klappe vorstellen. Die Kleinteile werden dort unter Hinzugabe von Kies 20 bis 40 Minuten lang gedreht, bis dass der Grat an allen Seiten abgeschlagen ist. Nachteil: Die Oberflächen der Teile verkratzen stark und die Kanten werden abgerundet - was manche Endkunden reklamieren. Außerdem ist dieses Verfahren nur für Kleinteile möglich und hat den Nachteil eines hohen Lärmpegels, der allerdings durch entsprechende Schallisolierung minimiert werden kann. Die manuelle Entgratung ist zeitaufwendig, weil die Teile gedreht werden müssen, was bei Stückgewichten von mehreren Hundert Kilo durchaus zeitaufwendig und nicht ungefährlich ist.

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