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Welche Typen gibt es? Worauf kommt es an? Was zählt wirklich?

Bild 1: Fasenkopf auf einem Schneidportal
Das Bild zeigt einen Fasenkopf auf einem Schneidportal
Bild 2: Fasenkopf mit Hilfe eines Roboter-Portals
Auf diesem Bild ist ein Fasenkopf zu sehen, der mit Hilfe eines Roboter-Portals seine Arbeit verrichtet
Bild 3: Leistungsfähige Mehrkopf-Autogenbrennschneidmaschine
Dieses Foto zeigt eine sehr leistungsfähige Mehrkopf-Autogenbrennschneidmaschine

Rund 30.000 Schneidmaschinen werden in Deutschland betrieben - der Großteil hiervon ist älter als 10 Jahre und wartet darauf ausgetauscht zu werden. 
In diesem Blog erfahren Sie, was es alles zu beachten gibt, wenn Sie sich neu entscheiden wollen. Wie immer spiegelt dies unsere Meinung und unser Wissen als Schneidforum wider. 
Sind kombinierte Maschinen immer die bessere Wahl? Was ist bei der Einführung einer neuen Schneidanlage zu beachten? Was ist denn da so besonderes an der Anlage, dass sie gleich so teuer sein muss? Sind denn nicht alle Maschinen irgendwie gleich - Hauptsache Schneiden!? Ist Autogen die richtige Wahl für uns? Neukauf oder Modernisieren (Retrofitting)?  

Maschinenhersteller:
Die im deutschsprachigen Raum recherchierten Maschinen-Hersteller für Plasma- und Brennschneidanlagen sowie teilweise Laseranlagen (in alphabetischer Reihenfolge, unvollständige Liste):

Die im deutschsprachigen Raum recherchierten Maschinen-Hersteller für Wasserstrahlschneidanlagen (in alphabetischer Reihenfolge, unvollständige Liste): 

Maschinen für autogenes Brennschneiden: Ausleger

Bild: Ausleger Autogenanlage
Auf diesem Bild ist der Ausleger einer Autogenanlage zu sehen

Ausleger-Maschinen:

Schätzungsweise werden noch immer mehr 15.000 Auslegeranlagen in deutschen Betrieben eingesetzt. In der Startzeit der NC-Steuerungen in den 70ern, war es kaum möglich 2 Antriebssysteme 100% zu synchronisieren, zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand. So entwickelte man das Konzept des Auslegers, wo nur ein Motor für den Längsantrieb benötigt wird. Die Steuerungen sind einfach gehalten und viele besitzen keinen oder nur einen sehr kleinen Speicher. Um Daten reproduzierbar ausschneiden zu können, entwickelte man ein optisches Lesegerät, dass man idealerweise auf der anderen Seite des Auslegerarms montierte.
Unter die Lese-Abtastoptik legte man eine geeignete Zeichnung, positionierte den Lesekopf darüber und startete die Autogenbrenner. Zuvor legte man natürlich das gewünschte Material auf den Brenntisch. Leider besaßen und besitzen die alten Anlage oftmals keine Absaugvorrichtungen oder Filtersysteme. Der PC war noch nicht geboren, so dass auch niemand eine serielle oder gar Ethernet-Schnittstelle vermisste. 

Der Lesekopf tastet nun die gezeichnete Kontur ab und überträgt die Geometriedaten an die NC, die ihrerseits die Antriebe entsprechend steuert. Der Bediener stellt nur die benötigte Schneidgeschwindigkeit ein und legt los. Die Höhe optimiert er durch Sichtkontrolle und mit Hilfe seiner Erfahrungen.
Das System ist einfach zu bedienen und überlastet keinen Bediener. Die Schnittgeschwindigkeiten sind standesgemäß langsam, üblicherweise je nach Materialdicke bewegen wir uns im Bereich von 80mm/min bis 800mm/min.
Die Beschleunigungskräfte derartiger Ausleger sind sehr gering, so dass in der Regel die Lager und Führungen wenig belastet werden. Anlagen dieser Art werden nicht selten 20 bis 30 Jahre alt und man findet noch heute viele intakte Maschinen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, verschleifen die NC-Steuerungen die Ecken auch noch, d.h. eine scharfe 90° Ecke oder eine 30° Spitze sind mit solchen Anlagen kaum möglich (es gibt Tricks!). Die Ecke wird einfach mit einem einstellbaren Radius geschnitten – dies hat weder die Anwender noch Endkunden sonderlich gestört – dies war eben „state of the art“.
Aufgrund des Alters sind derartige Anlagen jedoch von der Ersatzteilversorgung stark gefährdet, viele Platinen und elektronischen Baugruppen sind nicht mehr erhältlich oder zu extremen Preisen.
In einigen Fällen kann sich jedoch eine Modernisierung der Anlage mit moderner CNC und neuen Antrieben lohnen!

Einige Maschinenhersteller bieten sogar wieder Ausleger-Systeme an, jedoch mit modernster CNC-Technik und mit hochwertigen Antrieben ausgestattet, natürlich dann ohne Optischen-Auslegerarm, da die Optik im Zeitalter des PCs in der Regel nicht mehr benötigt wird.

Übrigens: Obwohl Internet, PC und CAD-Systeme überall Einzug gehalten haben, so gibt es dennoch konkrete Anwendungen, wo optische Leseköpfe sinnvoll sind, z.B. im Reparaturdienst von Baufahrzeugen, wenn Baggerschaufeln schnell repariert werden müssen, jedoch aufgrund des Alters keine CAD-Zeichnungen vorliegen. In diesem Fall kommen moderne Abtastsysteme mit CCD-Kameras bestückt, zum Einsatz. Oftmals  sind die Systeme derart leistungsfähig, dass sie ohne Zeichnungen auskommen, man legt einfach das Musterteil unter die Kamera – diese tastet die Kontur ab und speichert die so erzeugten Geometriedaten in einem CNC-Code ab, der dann rückwärts auf den PC geladen werden kann und so für weitere Serien zur Verfügung steht, quasi wie ein Scanner.
Dies ist natürlich von Hersteller zu Hersteller verschieden, daher prüfen Sie vorher das Angebot Ihres Lieferanten.


Vorteile des Auslegers:

  • Robust und einfach
  • Häufig einfache Reparaturen und Wartungen selber durchführbar bei alten Systemen
  • Klarer Aufbau und Funktion
  • Preiswertere Lösung als ein Portal
  • Einfache Bedienung
  • Flexibel
  • Durch Auslegerarm eine hohe Zugänglichkeit zum Brenntisch



Nachteile des Auslegers:

  • Mit alter Abtastoptik: Zeichnungen altern, verändern durch Luftfeuchtigkeit ihre Abmessungen
  • Alte Anlagen: Hohe Ungenauigkeiten
  • Bei heutigen Lohnkosten: Zu langsam und ungeeignet für Serienproduktion
  • "Wacklige", schwingungsanfällige Konstruktion ist es auch heute
  • Hohe Geschwindigkeiten, die für Plasma erforderlich sind, nur bedingt bis gar nicht möglich, wegen Neigung zu Schwingungen
  • Altanlagen: Ungeeignet für Plasma, zu schwache und zu langsame Konstruktion.
  • Altanlagen: Geringe Wirtschaftlichkeit, auch wenn schon lange steuerlich abgeschrieben wurde.
  • Durch den optischen Ausleger-Lesearm bei Altanlagen wurde zusätzliche Stellfläche benötigt.

Maschinen für autogenes Brennschneiden: Portalanlage

Portalanlage mit 4 Alfa-Autogenbrennern
Diese Abbildung zeigt eine Portalanlage mit 4 Alfa-Autogenbrennern

Portalanlagen:

Portalmaschinen können mit nahezu beliebigen Längen und Spurbreiten gebaut werden. Ihr Erkennungszeichen ist die Portal-Bauform, das bedeutet die Maschine wird beidseitig geführt und gelagert. Nicht immer wird dabei die zweite Seite auch angetrieben, bei schmalen Anlagen lassen manche Hersteller die zweite Seite nur mitführen und sparen so den zweiten Antrieb. Durch diese Bauform kann die Portalbrücke die Gewichte der Schneidköpfe besser aufnehmen, ist stabiler, schwingt weniger, erzeugt bessere Schnittqualitäten.   

Tischgrößen von 2m x 3m bis 8m x 50m sind für Portalanlagen kein Problem. Heutige Portalsysteme sind Hochleistungsmaschinen geworden. Zum einen wesentlich stabiler, dynamischer und steifer in der Gesamtkonstruktion. Aber auch ausgestattet mit Höhenregelungen, elektrischen Zündsystemen und schnellen Brennersupporten, modernen CNC-Steuerungen, die über Ethernet mit dem Netzwerk verbunden sind.
Manche Hersteller statten die Anlagen sogar mit Automatisierungselementen aus, wie beispielsweise automatischen Brennerdistanzverstellungen, so dass beim Mehrbrennerbetrieb weniger manuelle Eingriffe erforderlich sind oder mit Flammüberwachungen, die zwar noch nicht den Schneidprozess optimieren können, aber doch eine zum Teil unbeaufsichtigte Fertigung erlauben.
Darüber hinaus sind mittlerweile Phasenkopf-Systeme am Markt erhältlich, welche es erlauben die Konturen gleich mit angehängter Schweißnahtvorbereitung zu erzeugen.

Vorteile:

  • hoher Automatisierungsgrad
  • hohe Wirtschaftlichkeit
  • höhere Präzision
  • Verknüpfbar mit Netzwerk
  • Manche Systeme sind auch Plasmatauglich (wenn HF-Abschrirmung vorhanden und höhere Schnittgeschwindigkeiten möglich sind)


Nachteile:

  • Höherer Investitionsaufwand
  • Komplexe Systeme, eigene Reparaturen kaum möglich, daher Abhängigkeit vom Lieferanten 

Eigenschaften einer Wasserstrahlschneidmaschine:

Bild 1: Bystronic
Dieses Bild zeigt eine Bystronic Wasserschneidmaschine
Bild 2: Maximator: Sonderlösung mit Roboter
Auf dieser Abbildung ist eine Wasserschneidmaschine von Maximator als Sonderlösung mit Roboter zu sehen
Bild 3: Maximator Edelstahl-Großanlage
Auf diesem Bild sieht man eine Maximator Edelstahl-Großanlage

Wasserstrahlschneidmaschinen (waterjet-cutting machines) arbeiten im Stahl-Bereich mit langsameren Schnittgeschwindigkeiten im Vergleich zum Laser oder zu Plasma. Wird langsamer geschnitten, so wirkt sich dies positiv auf das Schnittbild aus. Wasser bringt keine Wärme in das Material ein, also liegen hier auch kaum Wärmespannungen vor. Durch den Abrasivsand und durch Wasserspritzer sind erhöhte Schmutzanforderungen an die Anlage gestellt. Die Abdichtung von Führungen und Lagern durch Faltenbälge oder andere geeignete Massnahmen ist hier Pflicht.

Eine Wasserstrahlschneidanlage stellt dynamisch geringere Ansprüche im Vergleich zum Laser oder zu Plasma, hierbei gilt sie als weniger aufwendig. 

Eine Wasserstrahlschneidanlage stellt hingegen im Bezug auf die Genauigkeit sehr hohe Ansprüche. Ebenso im Bezug auf den Staub- und Spritzwasserschutz aller empfindlichen Teile, Lager, Führungen, Antriebe, Getriebe, etc.

Am Markt finden wir min. zwei verschiedene Typen:  Anlagen komplett aus Edelstahl und Anlagen aus Normalstahl mit Schutzanstrich. Ist der Normalstahl in 8 oder 10mm Dicke ausgeführt und gegen Durchrostung genügend geschützt, so kann dies durchaus eine preiswerte Alternative sein, die rund 10 bis 20% billiger ist als die Edelstahlausführung. Wobei wir zu bedenken geben, dass ständig mit Frischwasser geschnitten wird und dies naturgemäß sauerstoffhaltig ist und damit eine gute Rostvoraussetzung erfüllt. Eine Edelstahlanlage kann die langlebigere Alternative sein - was jedoch im Einzelfall zu überprüfen ist. 

Eins und Eins gleich Drei?

Bild 1: Messer: Plasma, mehrfach Autogen, 3-Brenneraggregat
Dieses Bild zeigt einen Plasmabrenner, einen mehrfachen Autogenbrenner sowie ein 3-Brenneraggregat von Messer
Bild 2: Eckert: Rohrbearbeitung, Plasma und Bohrkopf
Auf dieser Abbildung ist die Rohrbearbeitung á la Eckert zu sehen
Bild 3: Esab: Mehrfach Plasma und Autogen
Auf diesem Bild sind mehrfach Plasma und Autogenbrenner von Esab zu sehen

Warum sollte man nicht gleich "zwei Fliegen mit einer Klappe" schlagen? Wenn schon eine CNC-gesteuerte leistungsfähige Schneidanlage angeschafft werden soll, warum bestückt man sie nicht gleich mit mehreren Werkzeugen? Denkbar sind eine Vielzahl von Maschinen-Kombinationsmöglichkeiten - doch welche Maschinenkombination sind sinnvoll? Wo stecken die Gefahren? Was geht gar nicht? Worauf sollten Sie achten?

Häufig anzutreffende Kombinationen: 

Plasma - Autogen:

Eine Plasmaanlage ist führungstechnisch in der Lage die Anforderungen von Autogen zu erfüllen, wenn sichergestellt ist, dass die Plasmaanlage auch mit der zusätzlichen Hitzeentwicklung gut umgehen kann, was aber für manche Leichtbaumaschinen zum Problem werden könnte. 

Voraussetzung für den Autogen-Betrieb:

Ein gutes Hitzeschutzschild, genügend Abstand zwischen Brenntisch und Portalachse sowie Führungen, die mit der Hitze umgehen können. Anbau der erforderlichen Gas-Verteilungen, Schläuche und Ventile. Auch muss ist CNC in der Lage sein, beim Autogen-Prozess vorzuheizen. Leichte Plasmananlagen, für Dünnblechanwendungen eignen sich in der Regel nicht gut für Autogenanwendungen.

Grundsätzlich:

Wird eine Maschine gleich mit der zusätzlichen Nachrüstbarkeit für Autogenschneiden ausgelegt, so besteht durchaus die Möglichkeit einer sinnvollen Nachrüstung mit Autogen. Auch können so die erforderliche System- und Steuerungselemente wie Elektrik, Schalter und Bedienelemente gleich mit berücksichtigt werden.

Plasma - Wassstrahl   oder   Wasserstrahl - Plasma:

Diese Kombination ist noch selten anzufinden (Eckert liefert derartige Systeme), was zum Teil daran liegt, dass der Hersteller über ausreichende Erfahrungen mit beiden Systemen besitzen muss. Wasserstrahlschneiden erfordert immer einen Wassertisch, damit seine hohe Restenergie des Strahls effektiv vernichtet werden kann. Dementsprechend muss auch das Plasmaschneiden für den Kontakt mit dem Medium Wasser vorbereitet sein. Grundsätzlich ist dies für bestimmte Plasmatypen und Hersteller möglich, kann aber nicht pauschaliert werden. Ob eine Nachrüstung möglich ist, hängt von der Spezifikation und Auslegung der Maschine ab. Hierzu Hersteller VOR Kauf der Anlage zu Rate ziehen. Hierbei auch an EMV-Belastung durch Plasma-Hochfrequenz denken und berücksichtigen.
Der Sinn dieser besonderen Kombination wird klar, wenn man sich die Eigenschaften beider Schneidsysteme vor Augen malt: 

Wasserstrahl - sehr präzise 
Plasma - sehr schnell, jedoch weniger genau. 

Die Kombination beider Systeme liegt daher auf der Hand:
Häufig werden Teile geschnitten die zwar schnell und preiswert sein sollen und deren Außenkontur einfach mit Plasma herstellbar ist, wobei die Innenkonturen jedoch präzise sein sollen. Also schneidet man die Innenkonturen, Bohrungslöcher, Ausschnitte etc. mit Wasserstrahl, die dabei zurückgelegte Schneidlänge ist gering und die langen Ausschnitte und die Aussenkontur, die mit niedrigerer Präszision verlangt werden, schnell und wirtschaftlich mit Feinstrahl/HyDefinition/UltraCut-Plasma. 

Flachbett und Rohr- Profilbearbeitung:

Eine CNC-Anlage besitzt häufig auch die Möglichkeit eine Tangenz-Achse anzusteuern, d.h. eine Drehbewegung interpolierent auszuführen. Mit einer CNC-Flachbettanlage können Flachmaterialien bearbeitet werden, man kann aber auch die Anlage so ausführen, dass die Werkzeuge den normalen Flachbettbereich verlassen und auf einen anderen Bereich übersetzen, wo ein Drehfutter mit tangentieller Ansteuerung ein Rohr oder ein Profil drehen, während die Schneidwerkzeuge ihre Arbeit verrichten. Eine Nachrüstung ist nicht immer einfach, es empfiehlt sich auch hier, die Anlage vorher so zu planen und wenigstens für eine spätere Nachrüstung vorzubereiten. Zumal auch die Verlängerung einer Portalachse nur selten nachträglich wirtschaftlich möglich ist.

 

 

Kombinationen, die problematisch sein können:

 

Autogen - Plasma:

Man muss den hohen dynamischen Bedarf bei Plasma kennen, um dann zu überprüfen in wie weit eine derartige Anlage diese Anforderungen erfüllt. Sicher hat eine Autogenanlage keine Probleme mit der Hitze. Aber: Plasma erzeugt eine andere Form von Staub, die Autogenanlagen nicht kennen. Daher muss geprüft werden, ob die Führungen und Mechanik und Elektronik den aggressiven Schmutz vertragen. Es muss geklärt werden, ob die Anlage schnell genug und STEIF verfährt. Jede Anlage kann schnell sein, auch eine Seifenkiste rollt den Berg schnell herab - das ist keine Kunst und auch nicht das Problem. Die Frage ist, kann die Anlage ruckartig um eine 90° Ecke fahren - oder bricht sie auseinander nach 1.000 Richtungswechseln?

Weiteres Problem:

Die EMV-Belastung der CNC durch die Hochfrequenz-Zündung der Plasmastromquelle. Besitzt die Autogenanlage keine ausreichende Entstörung und Abschirmung der Kabel, CNC etc., so dürfte der Betrieb mit vielen Komplikationen gekoppelt sein - wir raten dann von einer Umrüstung auf Plasma ab, bzw. den Hersteller zu Rate ziehen.

Grundsätzlich:

Wird eine Maschine gleich mit der zusätzlichen Nachrüstbarkeit mit Plasma ausgelegt, so besteht im Einzelfall die Möglichkeit einer sinnvollen Nachrüstung mit Plasma.

 

Plasma/Autogen mit Bohr- und Gewindebearbeitung:

Häufig finden wir Anlagen, die mit einer zusätzlichen mechanischen Bearbeitung ausgestattet sind. Hierbei müssen die Randbedingungen aber sorgfältig berücksichtigt werden.

Zu bedenken sind:

  • Der Brenntisch besitzt kein ausreichendes Spannsystem für die zu bohrenden Teile: Kleine, leichte Bleche könnten durch die Bohrkräfte herum geschleudert werden - Lebensgefahr!
  • Ein Brenntisch ist kein Bohr-, Messtisch - Die Schlacke und die abgebrannten Streben des Brenntisches erzeugen Unebenheiten, die zu einem Weglaufen der Bohrerspitze führen können und damit für Ungenauigkeiten sorgen.
  • Bohrerbruch: Wenn der Bohrer auf Schlacke oder unglücklich gegen eine Strebe des Brenntisches trifft, bricht der Prozeß ab.
  • Bohrerkühlung bei bestimmten Durchmessern erforderlich: Wird anschließend Plasma geschnitten oder gebrannt, so muss die Emulsion vorher entfernt werden, da giftige Dämpfe entstehen und sich auch auf den Schnitt negativ auswirken können.
  • Durchbiegung des Blechs möglich durch die Bohrkräfte, eventl. spezielle Niederhalter erforderlich.
  • Durchmesser der Bohrung begrenzt, je geringer, desto unproblematischer läßt sich die Bohrung durchführen, Durchmesser im Bereich 4 bis 8mm sind unkritischer als Bohrungen größer 12mm, wegen der entstehenden Kräfte und wegen der erforderlichen Bohrantriebe.
  • Kontrollorgane für den Bohrer fehlen häufig, d.h. weder die Schärfe des Bohrers, noch der Bohrerbruch werden kontrolliert, so dass konstant Personal erforderlich ist, dass den Prozeß beobachtet.
  • Belastung der Portalachse, besonders bei großen Antriebsleistungen und Bohrerdurchmessern treten hohe Anpreßkräfte auf, die entgegen gesetzt zur normalen Kraftfluß-Richtung der Portalachse wirken - dies muss bei der Konstruktion besonders berücksichtigt werden.
  • Wirtschaftlicher Gesichtspunkt: Während beispielsweise eine 200.000 Schneidanlage bohrt, kann sie nicht brennen. Der Bohrprozess blockiert das lukrative Schneiden.

Fazit: Bohren auf einer Brennanlage ist nur bedingt möglich, da viele potentielle Störquellen vorhanden sind, auf die der Brennschneider zusätzlich zu achten hat, die Handhabung erschweren. 

Verbrauchertipp: Qualitative Auswahlkriterien für den Kauf einer Schneidanlage

Die folgende einzigartige Bilddokumentation und Kommentare spiegeln die NEUTRALE Meinung und Erfahrung des Schneidforums® wider. Wir beschreiben darin, welche Eigenschaften für eine qualitativ hochwertige Schneidanlage von besonderer Bedeutung sind. 

Diese Kriterien gelten sowohl für Plasmaschneidmaschinen, als auch für Brennschneidanlagen, Laserschneidsysteme und Wasserstrahlschneidanlagen. Wir glauben, dass wirtschaftliche und qualitative Schnittergebnisse auch eine qualitative Schneidanlage erfordern.

Unsere These lautet daher: "Wünscht man eine Schneidanlage mit hoher Schnittqualität, bei vergleichsweise geringen Wartungs- und Betriebskosten, kombiniert mit einem zuverlässigen und schnellen Service sowie wenig Störausfällen, um eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen, so spricht vieles dafür, von Beginn an auf eine hohe Maschinenqualität zu setzen!"

Haben Sie die gleichen oder andere Erfahrungen mit Ihren Schneidanlagen gemacht, so können Sie uns dies im Forum für Schneidmaschinen gerne mitteilen - wir freuen uns auf eine Bestätigung von Ihnen,  hier klicken ...
Forum für Plasmaschneidanlagen,  hier klicken ...
Forum für Autogen- und Brennschneidanlagen,  hier klicken ...
Forum für Laserstrahlschneidanlagen,  hier klicken ...
Forum für Wasserstrahlschneidanlagen,  hier klicken ...

Damit Anwender in die Lage versetzt werden, die Maschinenqualität selber bei Ihrer Auswahl besser beurteilen zu können, haben wir quasi als Verbrauchertipps diese Hilfe mit Bildern und ausführlicher Dokumentation erstellt. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass Anlagenhersteller ihre Schneidsysteme an diesen Informationen ausrichten und für eine hohe Maschinenqualität sorgen oder diese im Sinne des Verbraucherschutzes besser dokumentieren.

Wir bedanken uns bei der Firma  Messer Cutting Systems, die uns diesen detaillierten Einblick in ihre Systeme ermöglicht hat. 

Nutzen Sie die veröffentlichten Informationen als Verbraucher-Orientierungshilfe bei der Auswahl eines Schneidsystems, und berücksichtigen Sie dabei, dass die hier genannten Kriterien keinesfalls eine individuelle Beratung ersetzen können. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Maschinenauswahl durch neutrale Beratung, hier klicken ...

Mehr Informationen erhalten Kunden mit dem "Cutting"-Branchenpaket, dass Ihnen den Zugriff zu den kostenpflichtigen Kunden-Bereichen ermöglicht. Mehr Infos dazu, hier klicken ...

Hinweis:
Die hier gezeigten Bildinformationen sind weder komplett, noch allgemein gültig, d.h. sie unterliegen einer zeitlichen, modellabhängigen und normenrechtlichen Veränderung.  
Die Inhalte wurden sorgfältig recherchiert, dennoch sind Abweichungen nicht auszuschliessen. Uns kam es dabei mehr auf das Prinzip an, damit Verbraucher verstehen, was für eine qualitative Anlage aus unserer Sicht wichtig ist. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Was es bei der Elektrik zu beachten gibt?

Bild 1: Blick in das Innenleben der Maschinensteuerung
Dieses Bild gewährt einen Blick in das Innenleben eines Rechners
Bild 2: Schaltkreise und Sicherungen
Auf diesem Bild sind Schaltkreise und Sicherungen zu sehen
Bild 3: Verbindungsstecker und Kabel
Diese Abbilung zeigt Verbindungsstecker und Kabel
Bild 4: Erdungskabel
Dieses Foto zeigt ein Erdungskabel
Bild 5: Kabelschlepper mit schlepptauglichen Kabeln
Auf diesem Foto kann man einen Kabelschlepper mit schlepptauglichen Kabeln erkennen
Bild 6: Mehrere elektrische Kabel
Diese Abbildung zeigt mehrere elektrische Kabel
Bild 7: Zusammengebundene Kabel
Dieses Bild zeigt zusammengebundene Kabel
Bild 8: Schaltkasten mit Klemmleiste
Man kann auf diesem Bild einen Schaltkasten mit Klemmleiste sehen
Bild 9: Antriebsregler und zulaufende Kabel
Diese Abbildung zeigt Transistoren und zulaufende Kabel
Bild 10: Innenleben Schaltschrank
Dieses Foto gewährt einen Blick in das Innenleben eines Rechners
Bild 11: Anschlussstelle für Steckverbindungen
Dieses Bild zeigt eine Anschlussstelle für Steckverbindungen
Bild 12: Aufschrift "EMV getestet"
Auf dieser Abbildung kann man die Aufschrift "EMV getestet" sehen
Bild 13: Steckerleiste mit mehreren Kabelverbindungen
Das Bild zeigt eine Steckerleiste mit mehreren Kabelverbindungen
Bild 14: Notaus und Bedienknöpfe für eine Maschinenanlage
Auf diesem Foto sind die Bedienknöpfe für eine Notaus-Steuerung einer Maschinenanlage zu sehen
Bild 15: elektrische Antriebs-Stecker
Die Abbildung zeigt ein elektrisches Anschlussstück

Bild 1: Schaltschrank mit mehr als 10% Verdrahtungsreserve (ist nach VDE Vorschrift!)
Industrie-PC mit Windows-Lizenz 
Bauteile namhafter Hersteller - einfache Nachrüstung und Nachkaufsicherheit!
USV (Unterbrechnungsfreie Stromversorgung) für den PC,
Erklärung: Eine USV schützt den PC vor Abstürzen durch Stromausfälle oder Hochfrequenz oder Spannungsspitzen durch Stromschwankungen, was im Industriebetrieb normal ist! Im Falle eines Notaus oder Bedienerfehlers fährt der PC, versorgt durch die USV, automatisch herunter, sichert alle Daten und schützt so vor Datenverlust. 

Bild 2:Klimagerät und staubabgedichtetes Gehäuse 
Digitale AC-Servoregler eines namhaften Herstellers
Geräte sauber beschriftet und dokumentiert
Bei den Teilen sind die Hersteller-Typschilder vorhanden - Nachkauf und Ersatzteile sind so gesichert. Hitzeschitzschild und Funkenschutz unter den Kabeln und dem Schaltschrank sorgen für weniger Ausfälle.

Bild 3:  Alle Klemmen bezeichnet nach vorschriftmässiger VDE-Norm - so findet der geschulte Betriebselektriker alles schnell wieder, dies spart Zeit im Fehlerfall und macht herstellerunabhängiger! 

Bild 4: Alle abnehmbaren Blechteile müssen aus Sicherheitsgründen geerdet sein - hier mit Flachbandkabel gut gelöst!

Bild 5: Genügend Trenner in den Energieketten eingebaut, dies verhindert, dass die Kabel sich verdrehen und es so weitaus geringer zu Störungen durch Kabelbruch kommt - diese Lösung ist zwar kostspielig aber dafür langlebiger! 
Ausserdem wurden schlepptaugliche Kabel eingesetzt, welche die ständigen Biegungen wesentlich länger verkraften.
Erklärung: Die Trenner müssen vom Hersteller in den Kabelschlepp eingesetzt werden und sind in der Regel kostspielig, sie können den Preis einer Energiekette je nach Länge schnell verdoppeln. Lässt man die Trenner weg oder setzt man zu wenig hiervon ein, wird die Anlage im Einkauf zwar billiger, doch erhöht sich die Gefahr eines Kabelbruchs schon nach wenigen Jahren. Der Austausch eines Kabelbaums kann, neben der Stillstandzeit und den undefinierbaren Störungen schnell 5.000 bis 10.000 Euro kosten, je nach Länge auch darüber hinaus und wiederholt sich alle paar Jahre.   
Gleiches gilt bei der Wahl der eingesetzten Kabel: Schlepptaugliches Kabel, dass sich wesentlich häufiger biegen lässt ohne sich dabei zu verdrehen, kostet erheblich mehr als normale Kabel.  Der Ausfall durch falsche Kabelverwendung ist dann wahrscheinlicher.  

Bild 6: Saubere Kabeldurchführungen, so dass kaum Staub in den Schaltschrank eindringen kann.

Bild 7: Kabelabschirmungen sauber geerdet - wichtig gegen Einflüsse der Hochfrequenz, reduziert somit  Störungen.

Bild 8: Namhafte Markengeräte eingebaut, Wiederbeschaffung damit einfacher möglich. Geräte normgerecht bezeichnet

Bild 9: Geregelte Netzteile eines Markenherstellers verwendet, geregelte Netzteile erzeugen weniger Störungen und eine sauber geglättete Gleichspannung. Saubere normgerechte Gerätekennzeichnung.

Bild 10: Schaltschrank einer anderen Maschine: 
Ebenfalls Industrie-PC mit USV, normgerechter Gerätebezeichnung, genügend Platzreserven im Schrank, fachgerecht verdrahtet, Türen vorschriftsmässig geerdet, Markengeräte eingebaut, dichte Kabeldurchführungen verwendet, saubere Abschirmung in geerderter Ausführung, 
Industrie-PC mit gültiger Microsoft® Lizenz und USV, 
Erklärung: Industrie-PCs kosten ein Vielfaches eines Büro-PC weil sie für harte Industrieumgebungen geschaffen wurden. Sie sind unempfindlicher gegen Hochfrequenz und Elektromagnetismus und halten andere Betriebstemperaturen und Stäube aus.

Bild 11: Busverteiler-System: Saubere und zeitgemässe Art, so ist weniger Kabel erforderlich und damit weniger potentielle Störquellen. Kabel mit schmutzgeschützter Kabelbeschriftung. Der Schutz der Kabelbeschriftung ist wichtig, weil nach ein paar Monaten Betrieb einer Plasma- oder Autogenanlage Beschriftungen unlesbar werden können.   

Bild 12: EMV-geprüfte Schaltschränke

Bild 13: Bussystem über Glasfaserkabel ist störunanfälliger und wird erst im Schaltschrank mit Kupferkabel auf die Steuerelemente aufgelegt  

Bild 14: Steuerflasche in stabiler Gussgehäuse-Ausführung 

Bild 15: Digitale Antriebsregler eines namhaften Herstellers, normgerechte Gerätebezeichnung, Industrie-Steckerverbindungen, die einen schnellen Austausch ermöglichen. AC-Servos im staubgeschützten Gehäuse sind wartungsfrei und besitzen eine sehr gute Dynamik.

Worauf kommt es bei der Mechanik, Automatisierung an?

Bild 1: Laufrad für Brückenkonsole
Bild 1: Großzügig dimensioniertes Laufrad mit gleicher Breite wie die Laufschiene
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Bild 1: S49 Laufschiene mit genügend großer Laufrolle. Wichtig hierbei: Die Laufrolle ist so breit wie die Schiene, sonst stellen sich zu schnell Einlaufrillen ein!
Stabiler Laufwagen, tragende Maschinenkörperteile sind aus besonders dickem Material und sorgen so für ruhigere Schnitte und weniger Schwingungen.
Gute Nachstellbarkeit der wichtigen Lager. Solide Seitenlager. 

Bild 2: Herzstück - das Antriebssystem mit besonders großem Ritzel, spielarmen Getriebe und mit hydraulischer Anpressung. Dieses System dämpft die mechanischen Schwingungen weitaus besser als die oft verwendeten Federandrucksysteme.

Bild 3: Endschalterauslöser sind variabel verschiebbar und können so leichter an veränderte Werkzeugbestückung angepasst werden. Kein Muss, aber vorteilhaft.

Bild 4: Der Hersteller liefert ein Komplettsystem aus einer Hand, mit Filtersystem und Brenntischen. DAbei kann dieser Lieferant auf eigene Systeme ebenso zurück greifen, wie auf Drittanbieter, wenn der Anwender besondere Präferenzen bezüglich bestimmter Marken besitzt, ist dies ein Vorteil. 

Bild 5: Der Systemanbieter liefert auch Automatisierungskomponenten mit hydraulischem Wechseltischsystem für seine Laseranlagen. Gut ist, wenn der Lieferant über Schneidanlagen beider Laserarten verfügt und sowohl CO2-Version als auch Faserlaser-Varianten liefern kann.

Bild 6: Lager mit S49-Schienen, diese sind gefräst und werden versiegelt gelagert, um vor Rost oder Beschädigung zu schützen.

Bild 7: Wichtige Lager und Schlitten sind mit Schmiernippeln ausgestattet. Dazu erhält der Anwender auch die passende Schmieranleitung - dies ermöglicht ihm eine eigene Wartung und somit einen schwingungsarmen Betrieb.

Bild 8: Brennerwagen mit den integrierten Alfa®-Brennern, diese besitzen eine integrierte Höhenregelung auf Magnetbasis, die auch ein Überfahren von Schlackehaufen erlauben soll. Mit elektr. Zündung ausgestattet, erlaubt der Brenner einen schnellen Verschleißteilewechsel sogar ohne Werkzeug. Prinzipiell sind wir - siehe Menü Wirtschaftlichkeit - sehr davon überzeugt, Anlagen gleich von Beginn an mit Automatisierungskomponenten auszurüsten, dazu zählt die Höhenabtastung, sowie eine elektr. Zündvorrichtung für die Autogenbrenner. Dabei existieren noch andere Systeme am Markt, die ebenfalls in Frage kommen, wenn sie richtig aufgebaut worden sind.  

Bild 9: Dämpfer in den Endlagen nehmen schonend die Kräfte auf.

Bild 10: Großes und breites Laufrad auf S49-Schiene

Bild 11: Kombinierte Plasma-Autogenanlage mit Sicht- und Funkenschutz des Plasmakopfes und Brennern

Bild 12: Es ist gut zu wissen, welche Anlagen ein Hersteller noch liefern kann und welche Optionen möglich sind. Hier am Beispiel: Eine 20m Großanlage mit 3-Brenner-Autogenaggregat, Plasmabrenner und einer Schleifeinheit für den Schiffsbau.

 

Sicherheit ganz gross geschrieben!

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Die hier vorgefundenen Sicherheitsmassnahmen passen zu dem oben genannten Maschinentyp und können von Fall zu Fall anders aussehen, jedoch ist für den Verbraucher wichtig, wie diese Massnahmen in seinem konkreten Fall aussehen und welche Vorkehrungen der Maschinenhersteller getroffen hat und ob diese für alle möglichen Fälle ausreichend sind. Bei Plasmaschneidanlagen müssen darüber hinaus noch spezielle Erdungsvorschriften eingehalten werden. Bei Laserschneidanlagen sind es bestimmte Strahlungsschutz-Massnahmen etc. Diese hier vorgestellten Massnahmen sind daher nicht komplett, sondern vom Schneidprozess abhängig.

Bild 1: Fühler-Endschalter sorgen für einen Überfahrschutz der Füsse. 
Abstreifer an den Portal-Konsolen schieben den Staub von der Schiene. Die hier gezeigte Lösung mit Edelstahl-Abstreifern finden wir nicht ganz so gut, weil die Edelstahlabstreifer nach kurzer Zeit nachgeben, der Anpressdruck dann fehlt und so Staub dann eindringen kann. Messer bietet als Alternative daher auch eine andere Lösung an - Nylonbürsten-Abstreifer. 

Bild 2: Passive Seilzugschalter für den Personenschutz, wenn diese sich auf dem Brenntisch befinden und die Anlage sich unbemerkt nähern sollte.

Bild 3: Eine Sicherungsflasche mit Notaus kann der Bediener mobil zur Hand nehmen, wenn er an der Maschine arbeitet und die Anlage nicht immer im Sichtbereich hat.

Bild 5: Abnehmbare, bzw. zu öffnende Blechteile, wie Türen, sind vorschriftsmässig geerdet

Bild 6: Eine Sicherung für die Sicherung! Die Sicherheitslaserschranke steht gemäß Vorschrift weit vor, so dass die Laserschranke damit selber zur Gefahr werden kann. Deshalb wurde hier die Schranke mit einem beweglichen Schutzblech umgeben, sobald diese Mimik irgendwo anstösst, wird der Endschalter ausgelöst.

 

Wie haben gute Schaltpläne auszusehen?

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Der Wert einwandfreier Schaltpläne und einer guten Dokumentation kann nicht deutlich genug herausgestellt werden. Stimmen diese Pläne gemäß Norm, dann sind auch fremde Elektriker in der Lage einen Fehler zu beheben, sofern es kein internes Softwareproblem ist. Hierzu ist wichtig, dass die Schaltpläne normgerecht erstellt wurden und über eine Revision verfügen. Die Erstellung einer solchen Dokumentation ist ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, der sich aber im Wert der Anlage und ihrer Instandsetzungsmöglichkeit widerspiegelt. Hersteller, die eine vollständige Dokumentation liefern sind oftmals teurer als andere und sie machen sich abkömmlich und transparent - also ein klarer Qualitätshinweis!  

 

Am Beispiel der Schaltpläne der MultiTherm® 4000:

Bild 1: Übersichtliche Seitenübersicht des gesamten Stromlaufplans.  Stromlaufplan ist EPLAN® kompatibel.

Bild 2: Schaltschrank-Layoutplan mit genauer Übersicht, wo welches Gerät, welche Klemmenleiste sich befindet.

Bild 3: Schaltplan mit Einträgen nach Revision, Normgerecht mit Querverweisen, Anlage-, Orts- und Gerätekennzeichen

Bild 4: Abnahmeprotokoll mit Testdaten

Bild 5: Schaltplan der Höhenverstellung für Brenner

Durch Inbetriebnahme im Werk werden Verdrahtungsfehler und Kinderkrankheiten reduziert!

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Wichtig für eine qualitative Maschinenausführung ist auch der komplette Aufbau, Test und Einrichtung der Anlage noch im Werk. Wir haben schon oft erlebt, dass Hersteller die Lieferzeit nicht einhalten konnten und die Anlage dann im halbfertigen Zustand ausgeliefert wurde. Von einer Qualitätssicherung kann dann nicht mehr die Rede sein, wenn unter hohem zeitlichen Druck die Anlage in ungünstigen Verhältnissen in Betrieb genommen werden muss. Daher begrüssen wir es, wenn die Anlage betriebsbereit montiert und getestet wurde, wie im folgenden Beispiel. Natürlich hat eine Endjustage immer beim Kunden nach erfolgter Montage statt zu finden.

Bild 1: Die Portale werden komplett montiert, im Werk in Betrieb genommen und einem mehrtägigem Dauertest unterzogen. Dabei findet jedes Portal auf der fertigen Montagestrasse seinen Platz und kann so störungsfrei und sauber montiert werden.

Bild 2: Weitere Portale auf dieser Montagestrasse

Bild 3: Spezielle Hubvorrichtungen ermöglichen das schonende Aufsetzen und verschieben der Portale, so dass keine mechanischen Spannungen aufgebaut werden, Verzug der Portale reduziert bzw. minimiert wird.

11 wichtige Eigenschaften einer Plasmaschneidmaschine:

Welche Brennschneidanlage setzen Sie ein?

Poll

Eckert
ESAB
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