Brenntischmaterial

15.07.2012 12:47 #1
2 Beiträge

Hallo,
ich arbeite ab und zu an einer älteren Autogenbrennanlage mit einer Arbeitsfläche von 1500x3000. Mein Problem ist, dass es zur Auflage der Bleche nur wenige Querbalken gibt. Und man somit bei kleineren Blechgrößen bzw. Reststücken die Sache kaum zum halten bekommt.
Somit bin ich der Meinung man sollte sich einen Brenntisch bauen der doch etwas mehr Auflagepunkte bietet. Wie das bei modernen Anlagen der Fall ist.
Und so kam ich zu der Frage, ob diese Brenntische aus einem Normalen S235 bestehen oder hier Sonderlegierungen zum Einsatz kommen.

Über Informationen zur Materialzusammensetzung von Brenntischen würde ich mich sehr freuen.
Gruß Schorsch

19.07.2012 17:14 #2
Gerhard Hoffmann - Schneidforum
Dipl.-Ing.
Aus Solingen
86 Beiträge

Hallo Schorsch,
so zu arbeiten ist wirklich nicht toll und gefährlich (umkippende Teile!). Hier bei uns im Netzwerk gibt es einige, die sich den Tisch schon selber gebaut haben, meistens wurde normaler S235 benutzt. Kaputt geschnitten wird es sowieso.
Doch es gibt viele Einzelbetrachtungen: Absaugung ist für viele wichtig - auch bei Autogen. Manche arbeiten mit Spitzen, damit die Streben nicht zerschnitten werden - ist aber auch eine Unfall- und Philosophiefrage.
Für Vielschneider ist ein Austragsförderer wichtig. Wer Hardox® schneiden will, nutzt die Aufwasser-Technik. usw. Also eine Menge Details, die man berücksichtigen kann.

Aber aufpassen: Manchmal kann ein selbstgemachter Tisch teurer werden, als wenn ihr gleich einen guten Neuen kauft - schon Angebote eingeholt?

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