Heavy-Duty-Roboter für das Arbeiten auf Bohrinsel gewinnt goldenen vector 2016

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Von: igus® GmbH

Schnelle Verfahrwege, widrige Umgebungsbedingungen, schwindelerregende Rotationen: Alle zwei Jahre verleiht die igus GmbH den vector award, bei dem besondere Anwendungen mit Energiekettensystemen ausgezeichnet werden. In diesem Jahr ging der goldene vector an das Unternehmen Robotic Drilling Systems aus Norwegen, in dessen Robotern mehrere Energieketten­systeme des motion plastics-Spezialisten igus auf extrem begrenzten Bauraum zum Einsatz kommen. Der „Drill-floor Robot DFR-1500“ von Robotic Drilling Systems aus Norwegen ist der zentrale Roboter in einem System für komplett automatisierte Ölbohrungen. Wo normalerweise Arbeiter per Hand einzelne Bohrelemente hin- und hertragen und mit enormem Kraftaufwand verschrauben müssen, arbeitet das Unternehmen an der Ölbohrplattform der Zukunft, auf der ausschließlich Roboter die Bohrungen vorbereiten und durchführen. Der DFR-1500 greift einzelne Bohrelemente und bringt sie in die richtige Position für den Bohrvorgang. Zum Einsatz kommen hier mehrere RBR-Systeme von igus in den Gelenken des Roboters, die für die Versorgung von Energie, Daten sowie Medien zuständig sind. RBR steht dabei für „rückwärtigen Biegeradius“, da die Ketten auf der Seite liegend eingesetzt werden und die Kettenglieder sich in beide Richtungen bewegen können, wodurch Rotationsbewegungen möglich sind. Diese anspruchsvolle Lösung der Energieführung überzeugte auch die Jury des vector award 2016, bestehend aus Vertretern von Fachmedien, Wirtschaft und Forschung, die die Anwendung von Robotic Drilling Systems mit dem goldenen vector auszeichnete. Den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, bekam Jimmy Bostrom, Chief Operating Officer bei Robotic Drilling Systems, vor rund 500 Besuchern im Rahmen der Preisverleihung auf der Hannover Messe am Stand der igus GmbH überreicht. Silber für schnelle Rotationsbewegungen Bei den 190 Einsendungen aus 26 Ländern, die sich um die Preise des vector award 2016 beworben hatten, ging der silberne vector dieses Mal nach Italien. In Werkzeugmaschinen des Herstellers Fidia wird ein komplett vorkonfektioniertes und vormontiertes MRM (Multi-Rotationsmodul) von igus verbaut, das hier Drehbewegungen von bis 720 Grad realisiert. Dadurch können eine schnelle Drehung von 180 °/s und eine Beschleunigung von 30 °/s² mit extrem schnellen Richtungswechseln gewährleistet werden. Das Modul wird einfach oben auf der Werkzeugmaschine installiert und angeschlossen und ermöglicht eine sehr schnelle Rotationsbewegung der z-Achse. Produktionsanlage von Betonelementen erhält Bronze Die Anwendung der Ebawe Anlagentechnik GmbH aus Eilenburg in Sachsen, die das Unternehmen für ein Projekt in Thailand gebaut hat, wurde mit dem vector 2016 in Bronze ausgezeichnet. Die Anlage kommt für die industrielle Herstellung verschiedenster Betonelemente zum Einsatz. Der Betonverteiler muss ein bis zwei Mal am Tag zur Reinigungsstelle, damit ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden kann. Dieser ist allerdings über 50 Meter vom eigentlichen Arbeitsraum der Anlage entfernt. Das Lösungskonzept: Im Hauptarbeitsraum verfährt eine Kette von igus in einer Rinne. Für die lange Stichbahnfahrstrecke zur Reinigungsstelle kommt ein zweites System aus e-kette und Rinne zum Einsatz. Die Kette der kürzeren beweglichen Rinne wird verriegelt und Kette samt Rinne verfahren auf Rollen oberhalb des unteren Systems bis dessen Kette komplett ausgefahren ist. Dieser komplette Vorgang verläuft komplett vollautomatisch. Besondere Auszeichnung für innovativen Hochseekatamaran Hochseekatamarane benötigen aufgrund ihrer großen Breite im Hafen stets zwei Liegeplätze nebeneinander – dies ist kostenintensiv und in der Hochsaison meist nicht buchbar. Vor allem auch das Kranen ist extrem umständlich, da kaum Anlagen mit einer Breite von mindestens acht Metern vorhanden sind. Gegen diese Problemstellungen hat die Futura Yachtsystems Entwicklungs GmbH & Co KG den ersten breitenvariablen Hochseekatamaran entwickelt, der mit dem special vector 2016 ausgezeichnet wurde. Dieser kann die Rümpfe ein- und ausfahren und so die Breite von acht Metern auf ein Maß von 4,85 Meter reduzieren. Für die Verstellung kommen neben drylin Lineareinheiten ebenfalls seewasserbeständige Energieketten von igus zum Einsatz, die Leitungen und Schläuche sicher führen. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie die ganze Vielfalt aller Einsendungen – auch aus den vergangenen Jahren – gibt es unter http://www.vector-award.de. Diese Presseinformation und das dazugehörige Bildmaterial finden Sie auch im Anhang und unter www.igus.de/press Über igus: Die igus GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Köln ist in 35 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 2.400 Mitarbeiter. 2013 erwirtschaftete igus mit motion plastics, Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen, einen Umsatz von 427 Millionen Euro. igus betreibt die größten Testlabore und Fabriken in seiner Branche, um dem Kunden innovative auf ihn zugeschnittene Produkte und Lösungen in kürzester Zeit anzubieten. Kontakt: igus® GmbH
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