AWT-Experten belegen: Konsequentes "Wasserqualitätsmanagement" macht sich bezahlt

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STM Germany GF: Sven Anders bei seinem Vortrag / Bild: STM Waterjet GmbH
STM Germany GF: Sven Anders bei seinem Vortrag / Bild: STM Waterjet GmbH

Der 55. Experten-Gipfel des renommierten „Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie“ ergab eine zentrale Erkenntnis: Wer die Wasserqualität nicht im Griff hat schneidet deutlich schlechter ab. Die Initiative setzt sich daher für mehr Aufklärung und weitere leistungssteigernde Applikationen für Anwender ein.

Am 5. November 2018 traf sich die europäische Wasserstrahl-Elite zum 55. AWT-Gipfel im Testzentrum des Gastgebers STM Waterjet in Eben/Pongau, um sich über das Thema „Ressourceneffizienz in der Wasserstrahl-Technologie“ auszutauschen. Insgesamt 58 Vertreter aus Forschung und Industrie, darunter klingende Namen wie die Leibniz Universität Hannover, die RWTH, das Fraunhofer Institut, die Universität von Ljubjana und zahlreiche „Granden“ der Wasserstrahl-Industrie, gaben sich die Ehre. Das wundert nicht, denn Im Mittelpunkt standen drängende Themen wie Wasserqualität, neue Verfahren zur Bearbeitung von Hochleistungsmaterialien und neue Methoden der Wasseraufbereitung. Während der Vorträge wurde deutlich, wie elementar qualitative Parameter wie Temperatur, Härte, Feststoff-, Chlorid- und Silikatgehalt für die Leistungsfähigkeit des Werkzeugs Wasser ist. Zum „Happy End“ demonstrierte Sven Anders, Geschäftsführer bei STM, wie man den notwendigen Aufwand im Wasserqualitätsmanagement durch effektives Recycling kompensieren kann. Die Lösung manifestiert sich im bisher einzigen geschlossenen Wasser-Wiederaufbereitungssystem auf dem Markt. Das vollkompatible, jederzeit aufrüstbare „OneClean“-System besteht aus einer Basis-Version für die Trennung von Abrasiv und Prozesswasser, das wahlweise mit einem Abrasivrecycling-Modul und/oder einem Wasserkreislaufführungs-Modul kombiniert werden kann. Ein viertes Metallabscheide-Modul befindet sich in der Beta-Phase und wird ab 1. Quartal  2019 lieferbar sein. Wie ernst es dem Wasserstrahl-Pionier mit machbarer Nachhaltigkeits-Politik ist spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass inzwischen alle STM Wasserstrahl-Schneidanlagen serienmäßig mit den zwei wichtigsten „OneClean“-Modulen ausgestattet sind. Denn damit versetzt das Unternehmen seine Kunden in die Lage die Wasserqualität zu kontrollieren und ressourcenschonend zu steuern. Die Funktionsweise dieses Systems wurde nach der Vortragsreihe im Rahmen einer Werksbesichtigung in Eben/Pongau live im Einsatz gezeigt. Wie groß das Bedürfnis nach nachhaltigen Lösungen ist wurde beim abendlichen „Get-Together“ im Restaurant Laudersbach deutlich: Hier wurden während des hervorragenden Essens eifrig Allianzen geschmiedet und gemeinsame Projekte initiiert. „Gerade diese Art des projektorientierten Networkings ist ungemein inspirierend“ freut sich Sven Anders „Wenn so viel Know-how zusammensitzt, dann geht für alle etwas vorwärts“. Das wird sich nicht zuletzt beim nächsten AWT-Treffen am 11.03.2019 im Institut für Werkstoffkunde der Leibniz Universität Hannover in Garbsen zeigen, für das das Leitthema deshalb noch offen gelassen wird.  Interessenten, die sich künftig in den AWT einbringen oder Vorträge einsehen möchten, können jederzeit formlos über die Homepage www.awt.uni-hannover.de beitreten. Eine Jahresmitgliedschaft für Unternehmen kostet 150 €, für Privatpersonen 50 € und für Forschungseinrichtungen ist sie kostenlos. Alternativ ist auch nur die Teilnahme an den halbjährlichen Treffen gegen eine Gebühr von jeweils 100 € möglich.

Das Aufbereitungssystem „OneClean“ von STM ist ein gutes Beispiel dafür, dass es dem AWT nicht um „l’art pour l’art“ geht. Der Arbeitskreis versteht sich vielmehr als Think Tank, der tragfähige Lösungen für die Weiterentwicklung der Wasserstrahl-Technologie andenkt, fördert und präsentiert. In diesem Fall fiel dem Wasserstrahl-Pionier STM die Ehre zu, als Gastgeber sein weltweit einzigartiges, integriertes, vollautomatisches und obendrein vollkompatibles Wasser-Wiederaufbereitungssystem als Paradebeispiel für ressourceneffizientes Wasserstrahlschneiden im Live-Einsatz vorzustellen. Dieses modular aufgebaute System kann Schlamm aus dem Schneidbecken befördern, Schnittwasser für die Kanaleinleitung reinigen oder zu 100% wiederaufbereiten. Auch Abrasiv – größter variabler Kostenfaktor beim Wasserstrahlschneiden - wird zu 50% recycelt und automatisch in die Anlage zurückgeführt. Mehr noch, „OneClean“ regelt die Wasserreinigung, -aufbereitung, -kreislaufführung und das Abrasivrecycling vollautomatisch direkt aus dem Schneidbecken. Damit senkt es die laufenden Kosten signifikant und erhöht gleichzeitig Bedienkomfort sowie Wartungsfreundlichkeit. Dazu trägt nicht zuletzt die zentrale Steuerung per Siemens Controller S7 SPS bei, mit dem sich die Prozesse per Touch Screen kontrollieren und auslesen lassen. Eine solide Konstruktion mit zentralem Edelstahl-Rahmen und Aluminium-Verkleidung in Kombination mit hochwertigen Markenkomponenten gewährleistet zudem die für STM-Produkte typische Verschleißfestigkeit. Erhältlich ist das weltweit einzigartige Wiederaufbereitungs-System je nach Bedarf als Basis-Version für die Trennung von Abrasiv und Prozesswasser oder in Kombination mit einem Abrasivrecycling-Modul und/oder Wasserkreislaufführungs-Modul. Die Live-Demonstration wurde allgemein mit großem Enthusiasmus verfolgt. Das galt auch für die Kosten-Nutzen-Aspekte, die die Applikations-Ingenieure von STM für die spezifischen Anwendungen der Teilnehmer errechneten. Beides erhalten auch alle anderen Interessenten auf Anfrage. Im Detail geht es um eine unverbindliche Evaluierung des individuellen Sparpotenziales durch Vermeidung von Abwasser und frischem Schneidwasser sowie aller anderen relevanten Betriebskosten-Parameter. Weitere Infos auf www.stm.at.

Mit seinem jüngsten Engagement als AWT-Gastgeber machte STM einmal mehr anschaulich, wie Nachhaltigkeit ökonomisch als Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann. Das Unternehmen sieht seine Rolle als Industriepartner darin, wissenschaftliche Erkenntnisse der institutionellen Partner wirtschaftlich nutzbar zu machen. Um Brücken zwischen Forschung und Praxis zu schlagen wurde der AWT auch letztendlich 1991 von der Leibniz Universität in Hannover gegründet. Desweiteren geht es darum, die Anwendung des Wasserstrahl-Schneidverfahrens in Industrie und Entwicklung generell zu fördern. Dieses Ziel soll durch einen intensiven Informationsaustausch zwischen Herstellern, Anwendern und Forschungsinstituten erreicht werden. Neben dem Erfahrungsaustausch im In- und Ausland wird an neuen technologischen Ansätzen gearbeitet. Aktuell umfasst der AWT 120 Partner aus neun Ländern.

Über STM Waterjet

STM ist ein führender Anbieter von Wasserstrahl-Schneidsystemen mit Sitz in Eben, Österreich und Schweinfurt, Deutschland. Seit über 25 Jahren entwickelt das Traditionsunternehmen zukunftsfähige Produktionslösungen vor allem für die Stahl-, Aluminium-, Metall-, Kunststoff-, Stein- und Glasindustrie, die sich vor allem durch Effizienz, Bedienungskomfort und Verschleißfestigkeit auszeichnen. Neben zukunftsweisender Technologie und serienmäßiger Qualität legt STM besonderen Wert auf innovativen Full-Service. Damit gewährleistet der Markenhersteller, dass die individuellen Fertigungsprozesse seiner Klientel kontinuierlich den aktuellen Anforderungen angepasst werden.

STM Waterjet Germany, ehemals Maximator JET, ist seit 1999 Entwicklungs- und Vertriebsstandort in Deutschland. Hier werden schwerpunktmäßig hochspezialisierte Wasserstrahl-Schneidsysteme für Sonderanwendungen aller Art entwickelt und realisiert. Das Unternehmen STM steht für zukunftsweisende Fertigungslösungen und grenzenlose Individualisierungsoptionen.

Weitere Informationen:

STM Stein-Moser GmbH I Gewerbegebiet Gasthof Süd 178 I A-5531 Eben
Telefon +43 (0) 6458 20014-0 I Fax +43 (0) 6458 20014-805
info@stm.at  I  www.stm.at

STM Waterjet GmbH Germany (vormals Maximator JET GmbH) I Alois-Türk-Str. 12 I D- 97424 Schweinfurt
Telefon +49 (0) 9721 946994-0 I Fax +49 (0) 9721 946994-14
info@stm-waterjet.de  I www.stm-waterjet.de

Pressekontakt:
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Herr Wilfried Hummel | Dorfwerfen 66 | A-5452 Pfarrwerfen
office@ynet.at

 

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Alois-Türk-Strasse 12
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