Brexit: Ungeregelter Austritt hätte gravierende Folgen für die stahlintensiven Wertschöpfungsketten

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Von: Wirtschaftsvereinigung Stahl

 

Dazu Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Es ist besorgniserregend, dass das britische Unterhaus dem zwischen Großbritannien und der EU ausgehandelten Brexit-Abkommen nicht zugestimmt hat. Für die Stahlindustrie in Deutschland ist ein geregeltes Ausscheiden Großbritanniens mit einer Übergangsfrist zur Klärung der künftigen Beziehungen des Landes zur EU von großer Bedeutung. Ein ungeregelter Austritt hätte gravierende negative Folgen gerade für die stahlbasierten Wertschöpfungsketten. Deutschland exportiert knapp 3 Mio. Tonnen Stahl in Form von stahlhaltigen Gütern nach Großbritannien mit einem Wert von 44,5 Mrd. Euro. Knapp 10 Prozent dieser „indirekten Stahlexporte“ entfallen damit auf Großbritannien. Es bleibt zu hoffen, dass es am Ende eine Entscheidung der Vernunft für einen geregelten Austritt Großbritanniens oder einen Verbleib des Landes in der EU geben wird.“


Die Wirtschaftsvereinigung Stahl ist der Zusammenschluss der Unternehmen der Stahlindustrie. Zur Stahlindustrie in Deutschland gehören etwa 70 Unternehmen und rund 90.000 Mitarbeiter.
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Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Marvin Bender
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