Deutsche Brennschneidtag® diskutiert Automatisierung

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In Podiumsdiskussion Nr. 3 ging es beim vergangenen Brennschneidtag® um das Thema "Mehr Wirtschaftlichkeit durch Automatisierung und Maschinenqualität!". Mario Duppenthaler von der Bystronic AG, Sven Anders von Maximator (vertrat den verhinderten René Hülser, Peter Drösser GmbH), Volker Krink von der Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH, Kurt Nachbargauer von der IHT Automation GmbH & Co.KG, Dr. Lutz Nickenig von der Messer Cutting Systems GmbH und Dirk Ott von Victor Technologies Limited diskutierten darüber, wie durch die Minimierung von Wartungskosten, Stillstandszeiten und Ausfällen die Produktivität maximiert werden kann. Sorgfältige Überlegungen im Vorfeld Als anfängliches Kriterium bei der Anschaffung müsse immer gelten, dass bei der Anschaffung einer Maschine genauestens zu prüfen sei, ob diese zu den eigenen Anforderungen und Produkten passe. Es müsse also bereits im Vorfeld geklärt werden, was die Maschine später leisten müsse, um überhaupt eine Vorauswahl treffen zu können. Der nachgelagerte Service müsse am Besten aus einer Hand kommen, denn kein Anlagenbetreiber könne es sich mehr leisten, dass seine Maschine für längere Zeit ausfalle, weil sich verschiedene Service-Anbieter gegenseitig die Schuld für den Ausfall zuschieben. Maschinenlieferanten müssten ihre Kunden gegenüber darüber hinaus größtmögliche Transparenz an den Tag legen, was die laufenden Kosten angeht. Denn die Wirtschaftlichkeit von Automatisierung hänge natürlich auch davon ab, dass der Käufer in etwa abschätzen kann, welche Kosten sich erst in einigen Jahren entwickeln könnten. Nicht am falschen Ende sparen Noch besser als guter Service sei allerdings die gute Ausbildung der die Maschinen bedienenden Mitarbeiter. Denn wenn die Bediener wüssten, woraus eine Fehlfunktion resultiere, entfiele die Fernwartung und das wiederum führe zu deutlich reduzierten Stillstands-Zeiten der Anlage. Außerdem könne die gute Ausbildung der Mitarbeiter in größerem Umfang bereits solche Defekte eliminieren, die durch eine fehlerhafte Bedienung entstünden. Hohe Stillstands- und Reparaturkosten könnten also auch durch das Vermeiden des Sparens am falschen Ende zu einem großen Anteil behoben werden. Gute Schulung der Mitarbeiter Wenn es um Wirtschaftlichkeit durch Automatisierung und Qualität geht, müsse also natürlich u.a. das Teilespektrum berücksichtigt werden, welches in dem betreffenden Betrieb geschnitten wird. Aber wenn kein Wert auf angemessene Schulungen gelegt werde und stattdessen eine Wissensweitergabe über mehrere Positionen erfolge, dann könnten die Maschinen- und Anlagenkosten, unabhängig von den sonstigen technischen Voraussetzungen des jeweiligen Betriebs, schnell aus dem Ruder laufen. Nur gut geschulte Mitarbeiter seien überhaupt in der Lage, das Maximum an Leistungsfähigkeit aus dem vorhandenen Maschinenpotenzial heraus zu holen. Fazit Letztlich konnte weitestgehend ein Konsens darüber erreicht werden, wie sich durch die Minimierung von Wartungskosten, Stillstandszeiten und Ausfällen die Produktivität maximiert werden kann - nämlich durch guten Service, viel Transparenz, eine gute Dokumentation und eine gute Schulung der Mitarbeiter des die Maschine betreibenden Schneidbetriebs.

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