G20-Gipfel: Zeit zur Beseitigung globaler Kapazitätsüberhänge beim Stahl drängt

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Von: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Warmbandcoil, ThyssenKrupp Steel / Quelle: WV Stahl
Warmbandcoil, ThyssenKrupp Steel / Quelle: WV Stahl

 

Dazu Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl:

„Es ist positiv zu bewerten, dass trotz aktuell zahlreicher handelspolitischer Konflikte, ein Signal vom G20-Gipfel in Buenos Aires ausgeht, die Empfehlungen und Verpflichtungen der letzten Ministertreffen des Globalen Stahlforums umzusetzen. Doch die Zeit drängt: Das Mandat des Forums läuft im kommenden Jahr aus. Daher muss die Zeit bis zum nächsten Gipfel im Juni in Japan für die Umsetzung konkreter politischer Schritte genutzt werden.“

Hintergrund:
Die aktuellen Überkapazitäten in der globalen Stahlindustrie belaufen sich nach Schätzungen der OECD auf mehr als 500 Mio. Tonnen. Infolge erheblicher Verwerfungen auf dem globalen Stahlmarkt haben die G20-Regierungschefs im Jahr 2016 das Globale Stahlforum gegründet. Ziel ist es, konkrete Schritte zur Beseitigung der globalen Kapazitätsüberhänge auf den Weg zu bringen. Am 30. November 2017 hatten sich die Wirtschaftsminister der G20 in Berlin auf gemeinsame politische Kernprinzipien zur Lösung der Strukturkrise geeinigt.


Die Wirtschaftsvereinigung Stahl ist der Zusammenschluss der Unternehmen der Stahlindustrie. Zur Stahlindustrie in Deutschland gehören etwa 70 Unternehmen und rund 90.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen finden Sie unter www.stahl-online.de

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Marvin Bender
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