Schweißrobotersystem steigert Wettbewerbsfähigkeit in Russland

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igm-Schweißrobotersystem in Lipetsk
igm-Schweißrobotersystem in Lipetsk

Doka ist ein österreichischer Weltmarktführer in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Schalungstechnik für den Einsatz in allen Bereichen der Bauwirtschaft. Mit mehr als 160 Vertriebs- und Logistikstandorten in über 70 Ländern verfügt Doka über ein leistungsfähiges Vertriebsnetz, das eine schnelle und professionelle Bereitstellung von Equipment und technischer Unterstützung gewährleistet.

Das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der Umdasch Group AG, hat sein erstes Schalungswerk in der russischen Lipetsk Special Economic Zone (SEZ) 400 Kilometer südöstlich von Moskau eröffnet. Die neue Niederlassung in Lipetsk wird der erste Produktionsstandort des österreichischen Konzerns außerhalb der Europäischen Union sein.

Mit der neuen Produktionsstätte wird Doka die Wettbewerbsfähigkeit in Russland nachhaltig steigern und auch das große Potenzial des russischen Marktes, insbesondere im Wohn- und Gewerbebau, nutzen. Auf einer Produktionsfläche von 3.500 m² werden Schalungen für Russland und andere Märkte mit ähnlichen Anforderungen hergestellt. Die Produktion wird bis zum nächsten Jahr schrittweise auf eine Fläche von 65.000 m² ausgebaut.

Eines der wichtigsten Produktionssysteme bei Doka Lipetsk ist ein igm-Schweißrobotersystem. Die automatisierte Schweißanlage verfügt über eine hervorragende Funktionalität und Produktivität und bietet Doka die Möglichkeit, rund um die Uhr zu schweißen, um erstklassige geschweißte Metallkonstruktionen für ihre anspruchsvollen Kunden herzustellen.

Die Roboteranlage besteht aus zwei Schweißrobotern RTE 456, die jeweils auf einem Quer- und Vertikalschlitten und einem 16 Meter Längsschlitten (Semi-portal) montiert sind. In 2 Arbeitsstationen mit Spindelstockmanipulatoren können jeweils bis zu 4 Tonnen Gewicht aufgenommen werden. Zusätzlich kann jede Manipulatorachse mittels eines eingebauten Motors auf unterschiedliche Höhen über dem Boden eingestellt werden. Dies ermöglicht optimale Schweißpositionen für den Roboter sowie einen sicheren und einfachen Zugang des Doka-Personals zu den Werkstücken zum Heften, Prüfen und Werkstück wechseln. Auch die Schweißstromquellen (TPS 500i) kommen von einem österreichischen Lieferanten - Fronius International. Jede Station ist mit einer verschiebbaren Rauchabzugshaube ausgestattet, die eine zeitsparende Entnahme und Installation der Werkstücke ermöglicht.

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