Stahlindustrie zur Brüsseler Einigung

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Von: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Brammenstranggussanlage bei HKM / Quelle: HKM, Duisburg-Huckingen

„Eine Modernisierung des EU-Handelsschutzinstrumentariums war lange überfällig und für die Stahlindustrie ist diese Entscheidung von großer Bedeutung. Die EU darf nicht noch weiter gegenüber anderen Regionen zurückfallen, wenn es darum geht, gegen unerlaubtes Dumping oder Subventionen vorzugehen“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Gerade die Stahlindustrie in der EU sei durch unfaire Handelspraktiken stark benachteiligt und brauche eine Lösung, die faire Wettbewerbsbedingungen auf den internationalen Märkten sicherstellt.

„Insgesamt hätte ich mir mutigere Schritte gewünscht“, so der Verbandspräsident. Das Ergebnis sei jedoch insgesamt ein Beitrag, die EU-Industrie bei der Abwehr von unfairem Marktverhalten zu stärken.

„Die EU sollte die modernisierten Handelsschutzinstrumente nun konsequent anwenden“, fordert Kerkhoff. Die Gefahr von marktverzerrenden Subventionen und weiteren unfairen Praktiken sei für die globale Stahlindustrie auch nach der Einigung auf einen gemeinsamen Fortschrittsbericht im Rahmen des Globalen Stahlforums der G20 bei weitem noch nicht gebannt. Am 30. November 2017 hatten die Wirtschaftsminister der G20-Staaten und eine Reihe weiterer OECD-Länder in Berlin über politische Handlungsempfehlungen zum Abbau der weltweiten Stahl-Überkapazitäten beraten.  

Die Gemeinschaftsorganisationen im Stahl-Zentrum in Düsseldorf vertreten rund 99 Prozent der Rohstahlproduktion in Deutschland und auch viele europäische Stahlerzeuger. Zur Stahlindustrie in Deutschland gehören etwa 70 Unternehmen und rund 90.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen finden Sie unter www.stahl-online.de

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Klaus Schmidtke
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40237 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 2 11-67 07-116
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www.stahl-online.de

Wirtschaftsvereinigung Stahl

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