USA setzen Stahlzölle in Kraft

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Von: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Halten Druck und Temperatur klaglos aus: Autoklaven aus Stahl.
Halten Druck und Temperatur klaglos aus: Autoklaven aus Stahl / Quelle: Stahl-Zentrum

 

US-Präsident Donald Trump hat am 8. März 2018 per Dekret Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahlimporte verhängt.

„Die USA schotten sich mit dieser Entscheidung bei Stahl weitgehend vom Rest der Welt ab. Mit diesem klar protektionistischen Eingriff in den internationalen Handel verschafft die US-Regierung ihrer Stahlindustrie unfaire Wettbewerbsvorteile. Stahl aus anderen Ländern, der an die neue amerikanische Zollmauer stößt, wird sich vorrangig seinen Weg in Richtung des EU-Marktes suchen, der keine Hindernisse wie Importzölle kennt“, sagt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

„Die Europäische Union muss jetzt umgehend und wirkungsvoll ihre Stahlindustrie vor den Auswirkungen dieser protektionistischen US-Politik schützen“, ergänzt der Verbandspräsident.

Die Gemeinschaftsorganisationen im Stahl-Zentrum in Düsseldorf vertreten rund 99 Prozent der Rohstahlproduktion in Deutschland und auch viele europäische Stahlerzeuger. Zur Stahlindustrie in Deutschland gehören etwa 70 Unternehmen und rund 90.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen finden Sie unter www.stahl-online.de

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl
Klaus Schmidtke
Sohnstraße 65
40237 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 2 11-67 07-116
E-Mail:
www.stahl-online.de

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