Die Herausforderung

3mm dünner Stahl: Autogen geschnitten

Autogenes Brennschneiden - ein Verfahren für die Trennung von Grobblech - das leuchtet jedem ein. Aber bis zu welcher minimalen Blechdicke kann man einen Autogenzuschnitt durchführen? 

 

Unglaublich! Hätten Sie es gewußt?

Dieser nur 3mm dünne Streifen wurde tatsächlich mit dem Autogenverfahren und Acetylengas als Heizgas geschnitten.
Die dabei erforderliche Geschwindigkeit betrug 900 mm/min Vorschub!

Nachteil: Der große Verzug durch die thermische Beeinflussung.

Hätten Sie es gewußt?

Das dickste Blechteil, dass jemals autogen geschnitten wurde, war 3.000 mm dick. Hierzu wurde mit einem modifiziertem Autogenbrenner und bei ca. 250 bar Schneiddruck in einem Labor der damaligen DDR dieser Rekord aufgestellt.

 

 

Herausforderung

Hätten Sie es gewusst?

Dieser 50 mm dicke Ring wurde mit 235 mm/min Vorschub unter Einsatz von Schneidgas Sauerstoff, Heizgas Propan geschnitten.

Das Besondere dabei:
Das Innenloch der Ringe wurde mit einer Genauigkeit von ± 0,5mm erzeugt, nachbearbeitungsfrei. Und das für 50.000 Stück in einen Auftrag. Ist das nicht ein Aushängeschild für das Autogenschneiden?

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Autogenschneiden gemacht? Welche Herausforderungen haben Sie mit dem Brennschneiden erlebt? Diskutieren Sie im Forum für Autogenspezialisten.

Erstaunlich, was alles mit Autogen möglich ist!