Erfolgreiches B2B - 10 Zeilen, die die Welt veränderten

Suchergebnis Keyword "fasenroboter"
Suchergebnis Keyword "fasenroboter" Stand 2014

Eine Webseite zu besitzen, ist noch keine außergewöhnliche Leistung! Eine SEO-optimierte Webseite (SEO = search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung) einzusetzen, gilt als das Gebot der Stunde - doch auch dies ist nur hinreichend, nicht aber ausreichende Bedingung für eine effektive Marketingunterstützung. In diesem Artikel decken wir Mythen und Halbwahrheiten, Annahmen und Irritationen zum Internet auf und erklären die besondere Bedeutung und den Nutzen eines B2B-Einsatzes im Marketingmix Ihres Unternehmens.

Deutsche Unternehmen vernachlässigen das Internet, berichtet eine Studie des renommierten Marketingunternehmens DAC Group Deutschland. Daniel Richter, Vizepräsident und Geschäftsführer der DAC Group beklagt die ernüchternden Ergebnisse der bewerteten Unternehmen von durchschnittlich nur 1,32 von 5 Sternen. "Die niedrigen Punktzahlen zeigen, dass den untersuchten Unternehmen die Relevanz und die Potenziale einer lokal ausgerichteten Onlinemarketing-Strategie bisher kaum bewusst sind", so Daniel Richter (Quelle: horizont.net, Autor: Giuseppe Rondinella, vom 29.01.2019). Doch warum ist das so, haben wir uns als B2B-Betreiber gefragt. Aus Gesprächen mit Usern und detaillierten Untersuchungen kamen wir zu dem Ergebnis, dass es an der Zeit ist, hilfreiche Tipps für einen erfolgreichen Einsatz eines B2B im Internet zu erstellen. 

Was zählt ist das Ranking in der organischen Suche bei namhaften Suchwörtern. 

Inhalt:

  • 10 Zeilen, die die Welt verändern
  • Suchmaschinen lassen sich nicht kaufen
  • Qualität der Suchwörter (Keywords)
  • Richtig messen
  • Das Hindernis: Die überbewertete Webseite (Seite 2)
  • B2B verstehen und richtig einsetzen: Welche Zielgruppe will ich erreichen?

 

 

10 Zeilen, die die Welt verändern

Hierzu einige Zahlen: (Auszug aus Quelle: Wirtschaftswoche/Handelsblatt Aug. 2018)

  • Pro Tag werden weltweit rund 3,45 Milliarden Suchanfragen ausgeführt – der Großteil davon beim Online-Giganten Google, USA.
  • Allein in Deutschland entfallen knapp 9 von 10 Suchanfragen auf die Google Suchmaschine.
  • Google ist die führende Suchmaschine weltweit. 
  • Knapp neun von zehn Internet-Usern schauen niemals jenseits der ersten Seite der Google-Suchergebnisse (86 Prozent).
  • Mehr noch: Zwei Drittel aller Nutzer (68 Prozent) geben sich sogar ausschließlich mit den ersten fünf Suchtreffern zufrieden – und ignorieren den großen Rest.

Fazit: Man muss gefunden werden! Die ersten 10 Plätzen der organischen Suchergebnisse machen den Unterschied!

 

Suchmaschinen lassen sich nicht kaufen

Was sind organische Suchergebnisse?

Als organische Suchtreffer bezeichnet man die Treffer, die die Suchmaschine selber findet und die man nicht kaufen kann. Diese Treffer-Vorschläge erstellt die Suchmaschine nach einem strengen Algorithmus, der so geheim ist, wie eine Tresorkombination und regelmäßig geändert und an neue Nutzerverhalten und Technologie angepasst wird. Manche SEO-Optimierer behaupten, sie hätten den Schlüssel, um eine Seite unter die Top10 zu bringen und lassen sich dies auch entsprechend bezahlen.

Suchmaschinen besitzen erkennbare Strukturen und eine davon ist, dass eine neue Seite zunächst ganz weit oben im Ranking gelistet wird. Dies ist keine Zauberei und auch nicht unbedingt die Leistung des Optimierers, sondern eine Eigenschaft der Suchmaschinen und muss rein gar nichts mit der SEO zu tun haben. Sobald eine neue Seite online geschaltet wird und die Suchmaschine diese findet, geht sie davon aus, dass das gefundene Material wichtig und gut für die Leser sein könnte und schlägt daher diese Seite eine Zeit lang auf einem hohen Rankingplatz vor. Suchmaschinen müssen tracken, nur so erfahren sie ob ihr Vorschlag wirklich Relevanz bei den Lesern hatte oder nicht. Schon nach wenigen Wochen korrigiert selbstlernend die Suchmaschine ihr Ergebnis, wenn sie registriert hat, dass eine Seite die User wenig begeistert, die User nur kurz verweilen und dann schnell wieder abspringen oder nur selten anklicken. In diesem Fall ist es mit dem hohen Ranking genau so schnell vorbei, wie es begonnen hat.

Fazit: Die Kunst ist nicht, mal für ein paar Wochen ganz oben zu stehen, dafür sorgen die Suchmaschinen bereits selber  - sondern die Kunst ist, bei Suchmaschinen über Jahre ganz oben zu bleiben.  

Doch die Suchmaschine kann noch mehr: Der Suchmaschinen-Crawler, so nennt man die automatischen Programme, die die Webseiten besuchen und analysieren, die Inhalte indexieren, lesen die Inhalte und suchen Zusammenhänge. Sie bewerten daher neutrale Wikipedia-Webseiten anders als Unternehmensseiten, die das primäre Ziel des Produktverkaufs verfolgen. Die Suchmaschine geht davon aus, bzw. hat durch ihr Tracking gelernt, dass der Nutzwert der Information bei einer neutralen Seite für den Leser höher liegt, als bei einer kommerziellen Seite.

Fazit: Wenn Sie Produkte verkaufen, ist Ihre Chance ganz oben in der organischen Suche zu stehen immer etwas geringer, als für neutrale Seiten wie beispielsweise Wikipedia. 

Suchmaschinen lieben einen klaren Seitenaufbau und für sie einfach auszulesende Daten. Genau dort kann jedes Unternehmen dafür sorgen, dass durch SEO-Massnahmen die eigene Webseite optimiert wird. Doch diese Optimierung führt die Mehrzahl der Unternehmen bereits aus und es wird nur für 10 Unternehmen ausreichen, um auf einem der 10 begehrten Plätze gelistet zu werden.   

 

Was sind die kaufbaren Plätze? Was sind nicht-organische Suchtreffer?

Wird beispielsweise in einer Suchmaschine Werbung, wie beispielsweise Google-Ads® (früher AdWords), gestartet, so kann man einen CPC-Wert (Cost-per-Click) definieren. Dieser CPC Wert gibt nun an, wieviel Geld man bereit ist, für einen einzigen Click eines Lesers zu bezahlen. Wobei nicht sicher gestellt ist, dass der Leser überhaupt zu der gewünschten  Zielgruppe gehört. Je höher dieser CPC-Wert angesetzt wird, desto höher listet die Suchmaschine diese  Anzeige auf den nicht-organischen Plätzen. Da Unternehmen nun mal konkurrieren, liegt es in der Natur der Sache, dass in kurzer Zeit diese CPC-Werte quasi explodieren und der eine Wettbewerber den anderen so überbieten möchte, um einen höheren Rank zu erreichen. Selbstverständlich  unterstützt die Suchmaschine beim Finden eines "optimalen" CPC-Gebotes, indem sie einen Eurowert vorschlägt, mit dem man einen Einfluss auf die Position der Anzeige auf den nicht-organischen Suchplätzen, bestimmen kann - gleichzeitig wird im Umkehrschluss damit das "Wettrüsten" unter den Wettbewerbern gefördert, die sich nun gegenseitig zu überbieten versuchen und so den CPC in die Höhe treiben. 

Des weiteren muss man wissen, dass Suchmaschinen - auch B2B-Portale, Blogs, Verlage - Anzeigen von den redaktionellen Berichten unterscheidbar kenntlich machen müssen, damit der Leser dies unterscheiden kann. So verwundert es also nicht, dass über jeder gekauften (nicht-organisch gelisteten) Werbekampagne das Wort "Anzeige" oder "Werbung" angeführt wird.

Übrigens, die Teilnahme an den Werbekampagnen hat, entgegen landläufiger Meinung, keinen Einfluss auf das Ranking in der organischen Suche. Die kaufbaren Werbeplätze bereichern zwar den Marketingmix, helfen aber im Ranking der organischen Suchergebnisse nicht weiter. Google®, Bing® und Co. lassen sich nicht kaufen! Der Suchalgorithmus der Suchmaschine ist Garant für gute Suchergebnisse und Garant für eine rege Nutzung jener Suchmaschine, welche die besten Treffer anzeigt.

Und nun eine entscheidende Frage an Sie persönlich: Wie oft klicken Sie auf "Anzeige" wenn Sie eine Frage an die Suchmaschine stellen?

Die kaufbaren Werbeplätze, die die Überschrift „Anzeige“ tragen, werden zu weniger als 3% angeklickt. Und nun versteht man auch, warum gerade die ersten 10 Plätze der organischen Suchergebnisse, die zu knapp 90% angeklickt werden, so begehrt sind und den Wert einer Seite - ja eines Unternehmens bestimmen!

 

Qualität der Suchwörter (Keywords)

Die Ausgangsbasis für erfolgreiche Werbung im Internet: Man muss gefunden und angeklickt werden![nbsp]Doch es stellt sich die Frage: Gefunden wobei?

Wenn wir Hersteller eines E-Bikes sind, möchten wir auch bei den passenden Lesern angezeigt werden und nicht bei Autobatterien. 

Es ist auch nicht ausreichend als Unternehmen gefunden zu werden, wenn konkret nach dem eigenen Firmennamen gesucht wird. Das Internet geht weit über eine „Telefonbuchfunktion“ hinaus: Wenn ein Unternehmen konkret gesucht wird, sollte es auch tunlichst auf Platz 1 der organischen Suche erscheinen - das gilt für alle Internet-Akteure und lässt hinsichtlich der Qualität des Marketingwertes keine hinreichende Aussage zu, dies darf eher als notwendiger Mindestbestand betrachtet werden und ist kein Qualitätsmerkmal für den eigenen Internetauftritt.

Doch wie sucht ein Internet-User wirklich? User suchen am häufigsten nach Problemlösungen: Sie suchen beispielsweise Mehrwortkombinationen oder einfache Phrasen wie: „Kosten von Plasmaschneiden", „Vorteile beim Wasserstrahlschneiden", „Fasenroboter oder Drehaggregat", „Entgratung manuell oder automatisch", "Vorteile Faserlaser" "Kosten beim Wasserstrahlschneiden" etc. 

Nun kommt es darauf an, dass man Ihr Unternehmen bei diesen Suchwörtern findet, die Ihre potentiellen Kunden auch wirklich benutzen und die für Ihr Haus relevant sind. 

 

Richtig messen

Im Internet kann viel gemessen werden und dies ist auch wichtig. Doch entscheidend ist, womit man das Ranking seiner Seite misst. Sinnvoll ist die Nutzung eines professionellen Tools. 

Eine erste Hilfe dabei ist die Suchmaschine selber. Diese zeigt nicht nur die Trefferliste eines Suchwortes an, sondern auch wie groß das Vorkommen dieses Wortes oder der Phrase ist. Wenn ein Unternehmen wie das beispielhafte E-Bike auf Seite 1 gelistet ist und dies erfolgte bei einer Trefferanzahl von 450.000 Suchtreffern, dann ist der Wert dieser Platzierung wesentlich höher, als wenn man ein Unternehmen mit einem Wort sucht, das im Internet nur 1.500 mal verwendet wird - dies ist häufig bei Produktbezeichnungen der Fall. 

Testen Sie also Ihre eigenen Produktbezeichnungen und stehen Sie dabei jedesmal auf Platz 1, so hat das nur einen geringen Wert, wenn die Häufigkeit des Vorkommens gering ist. Daraus ableitend kann darauf geschlossen werden, dass auch nur wenig User Interesse an diesem Begriff haben. Außerdem drückt eine geringe Trefferhäufigkeit auch eine gewisse Exotik des Begriffs aus. Man kann sagen, wenn Sie der einzige sind, der ein Produkt besitzt, dann gehört Ihnen unangefochten der erste Platz im Internet bei dieser Suche. Doch auf diese Leistung kann niemand wirklich stolz sein, denn dieser erste Platz zieht keine oder zu wenig User auf die eigene Seite und das kann nicht das Ziel des Online-Marketings sein.

Daher gilt als erstrebenswertes Marketingziel für erfolgreiche Unternehmen, die auch in Zukunft am Markt eine bedeutende Rolle spielen möchten: Eine hohe organische Positionierung bei hoch vorkommenden Begriffen, die so allgemein sind, dass sie häufig von vielen Kunden eingesetzt werden und doch so speziell sind, dass sie von meiner gewünschten Zielgruppe exakt verwendet werden.

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