Schritt 2: Erfolgreiche B2B Nutzung - 10 Zeilen, die die Welt veränderten

Suchergebnis Keyword "fasenroboter"
Suchergebnis Keyword "fasenroboter" Stand 2014

Eine Webseite zu besitzen, ist noch keine außergewöhnliche Leistung! Eine SEO-optimierte Webseite (SEO = search engine optimization, Suchmaschinenoptimierung) einzusetzen, gilt als das Gebot der Stunde - doch auch dies ist nur hinreichend, nicht aber ausreichende Bedingung für eine effektive Marketingunterstützung. In diesem Artikel decken wir Mythen und Irritationen zum Internet auf und erklären die besondere Bedeutung und den Nutzen eines B2B-Einsatzes im Marketingmix Ihres Unternehmens.

Deutsche Unternehmen verkennen die Möglichkeiten im Internet und meinen, mit der Schaffung einer optimierten Webseite und der Schaltung von Werbeanzeigen hätte man bereits genug getan. Doch warum ist das so, haben wir uns als Portal-Betreiber gefragt. Aus Gesprächen mit Usern und detaillierten Untersuchungen kamen wir zu dem Ergebnis, dass es an der Zeit ist, hilfreiche Tipps für einen erfolgreichen Einsatz eines B2B im Internet zu erstellen und die Mythen aufzudecken. 

Was zählt ist das Ranking bei der Anzeige der organischen Suchtreffer, den SERPs (Search Engine Result Pages). Wie hoch wird man bei den relevanten Schlüsselsuchbegriffen (Keywords) gelistet, ist dabei die Kernfrage. 

 

Inhalt:

 

 

10 Zeilen, die die Welt veränderten

Hierzu einige Zahlen aus dem Internet (Stand Ende 2018):

  • Pro Tag werden weltweit rund 3,45 Milliarden Suchanfragen ausgeführt – der Großteil rund 93% davon beim Online-Giganten Google, USA.
  • Allein in Deutschland entfallen  9 von 10 Suchanfragen auf die Google Suchmaschine.
  • Google ist die führende Suchmaschine weltweit. 
  • Knapp neun von zehn Internet-Usern schauen niemals jenseits der ersten Seite der Suchergebnisse (86 Prozent).
  • Mehr noch: Zwei Drittel aller Nutzer (68 Prozent) geben sich sogar ausschließlich mit den ersten fünf Suchtreffern zufrieden – und ignorieren den großen Rest.

Fazit: Man muss gefunden werden auf den hohen SERPs! Die ersten 10 Plätze der organischen Suchergebnisse machen den Unterschied!

 

 

Screenshot: Google Suche zum Keyword "lohnschneider"
Screenshot: Google Suche zum Keyword "lohnschneider" aus 2013

 

Suchmaschinen lassen sich nicht kaufen

Was sind organische Suchergebnisse?

Als organische Suchtreffer bezeichnet man die Treffer, die die Suchmaschine selber findet (SERPs = Search Engine Result Pages) und die man nicht kaufen kann. Diese Treffer-Vorschläge erstellt die Suchmaschine nach einem strengen Algorithmus, der so geheim ist, wie eine Tresorkombination und regelmäßig geändert und an das neue Nutzerverhalten und an neue Technologien angepasst wird. Manche SEO-Optimierer behaupten, sie hätten den Schlüssel, um eine Seite unter die Top 10 zu bringen. Doch stimmt das wirklich?

Suchmaschinen besitzen erkennbare Strukturen und eine davon ist, dass eine neue Seite zunächst weit oben im Ranking gelistet wird, wenn sie gewisse Mindestanforderungen erfüllt. Welche dies sind, beschreibt Google sogar selber auf einer eigenen Seite. Google gibt Tipps, wie eine Seite zu optimieren (SEO) ist, damit Google sie möglichst hoch rankt. Hier der Link zu den Google-Tipps, SEO-Kriterien für die eigene Webseite für ein besseres Ranking in den SERPs.  Sobald eine neue Seite online geschaltet wird und die Suchmaschine diese findet, geht sie davon aus, dass das gefundene Material wichtig und gut für die Leser sein könnte und schlägt daher diese Seite eine Zeit lang auf einem hohen Rankingplatz in den SERPs vor. Suchmaschinen müssen tracken, nur so erfahren sie ob ihr Vorschlag wirklich Relevanz bei den Lesern hatte oder nicht. Schon nach wenigen Wochen korrigiert selbstlernend die Suchmaschine ihr Ergebnis, wenn sie registriert hat, dass eine Seite die User wenig begeistert, die User nur kurz verweilen und dann schnell wieder abspringen oder nur selten anklicken. In diesem Fall ist es mit dem hohen Ranking genau so schnell vorbei, wie es begonnen hat.

Fazit: Die Kunst ist nicht, mal für ein paar Wochen ganz oben in den SERPs zu stehen, sondern dafür zu sorgen, dass dies auch über viele Jahre so bleibt.

Doch die Suchmaschine kann noch mehr: Der Suchmaschinen-Crawler, so nennt man die automatischen Programme, die die Webseiten besuchen und analysieren, die Inhalte indexieren und lesen, Links prüfen und Zusammenhänge suchen, verstehen auch die Hintergründe und Zusammenhänge einer Seite und ihres Inhalts. Sie bewerten daher Wikipedia-Inhalte oder die Webseiten neutraler Anwenderforen anders. Testen Sie dies und googeln Sie einfach mal "bmw türschloss defekt" - Sie werden feststellen, dass die Anwenderforen mit ihren Ratschlägen die ersten Seiten belegen, während die Verkäufer, wie Amazon, ebay, Händler etc. erst weiter hinten in den SERPs der organischen Suchergebnisse gelistet werden. Natürlich werden auch die gekauften Händler-Anzeigen auf der Seite 1 aufgeführt, doch diese werden nur zu 2-3% angeklickt, weil diese dem Ratsuchenden mit seinem Problem in der Regel nicht weiter helfen können. Und Wikipedia muss dafür noch nicht einmal Werbe-Ads schalten! Natürlich ist das Ranking vom Suchword abhängig, so kann es durchaus Fälle geben, in denen die Produktseiten dennoch mühelos hoch gerankt werden, wenn keine adäquaten Keywords auf Forenseiten gefunden werden.

Suchmaschinen lieben einen klaren Seitenaufbau und für sie einfach auszulesende Daten. Genau dort kann jedes Unternehmen dafür sorgen, dass durch SEO-Massnahmen (Search Engine Optimization) die eigene Webseite optimiert wird. Doch diese Optimierung führt die Mehrzahl der Unternehmen bereits aus und der Erfolg wird dennoch nur 10 Unternehmen zuteil, um auf einem der 10 begehrten Plätze der organischen Suchergebnisse gelistet zu werden. Wenn alle Seiten SEO-Optimiert sind, ändert das am Ende wenig an der Ranking-Position, da nur 10 Top-Listenplätze zur Verfügung stehen. Manche Topseiten erhalten von den Suchmaschinen gleich zwei oder drei Listeneinträge der nur 10 vorhandenen Plätze. Haben Sie Fragen zu Ihrer SEO-Optimierung  - benötigen Sie Hilfe oder eine neutrale Meinung? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf ...

 

Was sind die kaufbaren Plätze? Was sind nicht-organische Suchtreffer der SERPs?

Wird beispielsweise in einer Suchmaschine Werbung, wie beispielsweise Google-Ads® (früher AdWords®), gestartet, so kann man einen CPC-Wert (Cost-per-Click) definieren. Dieser CPC-Wert gibt nun an, wieviel Geld man bereit ist, für einen einzigen Click eines Lesers zu bezahlen. Wobei nicht sicher gestellt werden kann, dass der Leser überhaupt zu der gewünschten Zielgruppe gehört. Je höher dieser CPC-Wert angesetzt wird, desto höher listet die Suchmaschine diese  Anzeige auf den nicht-organischen Plätzen in den SERPs. Da Unternehmen nun mal konkurrieren, liegt es in der Natur der Sache, dass in kurzer Zeit diese CPC-Werte steigen und der eine Wettbewerber den anderen zu überbieten versucht, um einen höheren Rank auf der Seite 1 der SERPs zu erreichen. Die Suchmaschinen unterstützen den Kunden beim Ermitteln eines "optimalen" CPC-Gebotes, indem sie einen Eurowert vorschlagen, mit dem man einen Einfluss auf die Position der Anzeige auf den nicht-organischen Suchplätzen bestimmen kann. 

Des weiteren muss man beachten, dass Werbeanzeigen von den redaktionellen Berichten für den Leser unterscheidbar kenntlich gemacht werden  müssen. So verwundert es also nicht, dass über jeder gekauften (nicht-organisch gelisteten) Werbekampagne das Wort "Anzeige" oder "Werbung" angeführt wird.

Und nun eine entscheidende Frage an Sie persönlich:
Wie oft klicken Sie auf "Anzeige" wenn Sie eine Frage an die Suchmaschine stellen?
Je nach Branche liegt der Anklickwert der Anzeigen bei unter 2 bis 3 %. Somit wird deutlich, warum die ersten 10 Plätze der organischen Suchergebnisse mit fast 90% Anklickrate entscheidend sind.

Übrigens, die Teilnahme an den Werbekampagnen hat, entgegen landläufiger Meinung, keinen Einfluss auf das Ranking in der organischen Suche. Die kaufbaren Werbeplätze bereichern zwar den Marketingmix, helfen aber im Ranking der organischen Suchergebnisse nicht weiter. Google®, Bing® und Co. lassen sich nicht kaufen! Der Suchalgorithmus der Suchmaschine und ihre Neutralität sind Garant für gute Suchergebnisse und Garant für eine rege Nutzung jener Suchmaschine, welche die besten Treffer anzeigt. Der Beweis: Wikipedia! Auch ohne Anzeigen-Werbeschaltung hoch gerankt auf den SERPs.

 

Die kaufbaren Werbeplätze, die die Überschrift „Anzeige“ tragen, werden zu weniger als 3% angeklickt. Und nun versteht man auch, warum gerade die ersten 10 Plätze der organischen Suchergebnisse, die zu knapp 90% angeklickt werden, so begehrt sind und den Wert einer Seite, sogar den eines Unternehmens, bestimmen! Im gesunden Marketingmix haben die Werbeanzeigen ihre volle Berechtigung, müssen aber in ihrem Wert richtig eingeordnet werden.

 

Qualität der Suchwörter (Keywords)

Die Ausgangsbasis für erfolgreiche Werbung im Internet: Man muss gefunden und angeklickt werden![nbsp]Doch es stellt sich die Frage: Gefunden wobei?

Wenn wir Hersteller eines E-Bikes sind, möchten wir auch bei den passenden Lesern angezeigt werden und nicht bei Autobatterien. 

Es ist auch nicht ausreichend als Unternehmen gefunden zu werden, wenn konkret nach dem eigenen Firmennamen gesucht wird. Das Internet geht bekannter weise weit über eine „Telefonbuchfunktion“ hinaus: Wenn ein Unternehmen konkret gesucht wird, sollte es auch tunlichst auf Platz 1 der organischen Suche erscheinen - das gilt für alle Internet-Akteure und lässt hinsichtlich der Qualität des Marketingwertes keine hinreichende Aussage zu, dies darf eher als notwendiger Mindesttatbestand betrachtet werden und ist kein Qualitätsmerkmal für den eigenen Internetauftritt. Suche ich nach beispielsweise der "Mustermann Spedition in Oberursel" dann wird das Unternehmen, gleichgültig wie gut seine Seite erstellt wurde, gleichgültig ob die Seite SEO besitzt oder nicht oder ein schlechtes Layout und einen langsamen Quellcode beinhaltet - sie wird in der Regel auf Seite 1 angezeigt. Doch es geht in einem gesunden Marketingmix nicht darum, im Internet als Telefonbucheintrag gefunden zu werden - dies wäre viel zu wenig. 

Wie suchen Internet-User heute wirklich?

User suchen am häufigsten nach Antworten und Lösungen für ihre Probleme: Sie suchen beispielsweise Mehrwortkombinationen oder einfache Phrasen wie: „Kosten von Plasmaschneiden", „Vorteile beim Wasserstrahlschneiden", „Fasenroboter oder Drehaggregat", „Entgratung manuell oder automatisch", "Vorteile Faserlaser" "Kosten beim Wasserstrahlschneiden" etc. 

Nun kommt es darauf an, dass man Ihr Unternehmen bei diesen Suchwörtern und Phrasen findet, die Ihre potentiellen Kunden auch wirklich benutzen und die für Ihr Haus relevant sind. Ein gesunder Marketingmix muss auch darauf ausgerichtet sein, Neukunden, branchenfremde Kunden, Lieferantenwechsler, konkrete Bedarfsfälle ausfindig zu machen und diese zeitnah abzuschöpfen.  

 

Richtig messen im Internet, bedeutet Potentiale zu erkennen und die eigene Webseite zu optimieren!

Im Internet kann viel gemessen werden und dies ist auch wichtig. Doch entscheidend ist, womit man das Ranking seiner Seite misst. Sinnvoll ist die Nutzung eines professionellen Tools. 

Eine erste Hilfe dabei ist die Suchmaschine selber. Diese zeigt nicht nur die Trefferliste eines Suchwortes an, sondern auch wie groß das Vorkommen dieses Wortes oder der Phrase ist. Wenn ein Unternehmen wie das beispielhafte E-Bike auf Seite 1 gelistet ist und dies erfolgte bei einer Trefferanzahl von 450.000 Suchtreffern, dann ist der Wert dieser Platzierung wesentlich höher, als wenn man ein Unternehmen mit einem Wort sucht, das im Internet nur 150 mal verwendet, indexiert wird - dies ist häufig bei speziellen Produktbezeichnungen der Fall. 

Testen Sie Ihre eigenen Produktbezeichnungen - stehen Sie dabei jedesmal auf Platz 1, so hat das nur eine geringe Aussagekraft, wenn die Häufigkeit des Begriffs gering ist. Was hoch und was gering ist, ergibt sich aus der jeweiligen Branche. In der Technikwelt insbesondere der kleinen Schneidbranche gelten Häufigkeiten größer als 10.000 bereits als hoch. Der Begriff "plasmaschneiden" ist bei Google 206.000 mal indexiert (Stand März 2019) - was einen sehr hohen Wert darstellt. Werden Sie bei Begriffen mit hoher Häufigkeit an erster Stelle oder wenigstens auf Seite 1 gelistet, dann dürfen Sie sich vieler Klicks und Visits sicher sein. Geben Sie dagegen "e-bikes" ein treffen Sie auf über 460 Mio. Suchtreffer - dies spiegelt eine ganz andere Reichweite und Besuchergruppe wider. Google berücksichtigt bei der Bewertung auch die Größe des Marktes für Suchanfragen.

Beruhigend: Google beurteilt und gewichtet daher einen Fachbegriff einer kleiner Usergruppe, der nur wenige 10.000 Suchtreffer besitzt genauso bedeutend, wie ein Mainstream Keyword, das in Allerweltsmunde ist mit seinem Millionen Suchtreffern.

Was uns dennoch niedrige Suchtrefferzahlen anzeigen?

Bei Keywords, die nur wenig Suchtreffer besitzen, beispielsweise unter 1.000, kann abgeleitet werden, dass auch nur wenig User nach diesem Begriff suchen und das dieser Begriff nicht häufig auf in den Inhalten der Internetseiten wieder zu finden ist. Damit drückt eine geringe Trefferhäufigkeit auch eine gewisse Exotik des Begriffs aus. Dennoch ist es möglich, dass in einer speziellen Nische der Fachbranche, von der wir annehmen, dass sie nur eine geringe Reichweite besitzt, selbst bei nur wenigen Suchtreffern sich dennoch ein potentieller Kunde unter den Usern befindet. Daher darf auch die geringe Trefferanzahl nicht unterschätzt werden, wenn die Branche und damit das Anfragepotential generell klein sind.  

Daher gilt als erstrebenswertes Marketingziel für erfolgreiche Unternehmen, die auch in Zukunft am Markt eine bedeutende Rolle spielen möchten: Eine hohe organische Positionierung in den SERPs bei hoch vorkommenden Keywords, die so allgemein sind, dass sie häufig von vielen Kunden eingesetzt werden und doch so speziell sind, dass sie von meiner gewünschten Zielgruppe exakt verwendet werden, ist das Ziel in einem gesunden Marketingmix.

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