Lackierung, Pulverbeschichten und Verschweissen

Sollen zugeschnittene Teile im Nachgang lackiert werden, stellt sich die Frage, welchen Einfluss das Plasma auf die Haltbarkeit und die Qualität des Lacks besitzt. Folgende Unterscheidungen müssen dabei beachtet werden:

 

Bei Normalstahl sind folgende Erfahrungen zu beobachten:

Nasslackierungen von Plasma geschnittenen Teilen sind möglich, wenn die Teile und ihre Schnittkanten vorher ordentlich gereinigt wurden. Anders beim Pulverbeschichten!
Wurde der Stahl mit Sauerstoff geschnitten (was bei Hochleistungsplasmen die Regel ist!) dann sorgt der Zunder auf der Schnittkante dafür, dass sich die Teile nicht gut beschichten lassen. Der Lack bricht an diesen Stellen ab, bzw. wird rissig oder haftet gar nicht. Der Korrosionsschutz ist damit nicht mehr sichergestellt, was Probleme mit der EN ISO1090 bedeutet.
Um dies zu vermeiden, müssen alle Kanten nachträglich geschliffen werden - was aber Mehrkosten verursacht bzw. problematisch sein kann.

Abhilfe durch einen Trick:

Manche Plasmaanlagen erlauben auch den Einsatz von Druckluft anstelle von Sauerstoff (vorher Hersteller fragen bzw. Handbuch lesen)! Sie schneiden die Teile, die gepulvert werden sollen, nicht mit Sauerstoff, sondern mit Druckluft. Die Schnittparameter sind entsprechend anzupassen, in der Regel ist der Schnitt ein wenig langsamer. Doch mit Druckluft geschnittene Teile lassen sich Pulverbeschichten. (Achtung bei Gasartenwechsel Hersteller befragen, wegen Schlauchtauglichkeit und Explosionsgefahr!) Doch Vorsicht: die Teile, die nachher perfekt verschweißt werden müssen, d.h. porenfreie Schweißnähte besitzen müssen, die müssen mit Sauerstoff geschnitten werden. Bei druckluftgeschnittenen Teilen ist die Schweißnaht röntgentechnisch nicht in Ordnung, es kommt zu Porenbildung und ist daher nicht zulässig! So muss also von Teil zu Teil abgewogen werden, was möglich und sinnvoll ist - der Kunde, bzw. der Anwendungsfall und die Normen entscheiden darüber. Auch sind hierbei die Anforderungen der EN ISO1090 zu berücksichtigen.

Bei Normalstahl sind folgende Erfahrungen zu beobachten:

Nasslackierungen von Plasma geschnittenen Teilen sind möglich, wenn die Teile und ihre Schnittkanten vorher ordentlich gereinigt wurden. Anders beim Pulverbeschichten!
Wurde der Stahl mit Sauerstoff geschnitten (was bei Hochleistungsplasmen die Regel ist!) dann sorgt der Zunder auf der Schnittkante dafür, dass sich die Teile nicht gut beschichten lassen. Der Lack bricht an diesen Stellen ab, bzw. wird rissig oder haftet gar nicht. Der Korrosionsschutz ist damit nicht mehr sichergestellt, was Probleme mit der EN ISO1090 bedeutet.
Um dies zu vermeiden, müssen alle Kanten nachträglich geschliffen werden - was aber Mehrkosten verursacht bzw. problematisch sein kann.

Abhilfe durch einen Trick:

Manche Plasmaanlagen erlauben auch den Einsatz von Druckluft anstelle von Sauerstoff (vorher Hersteller fragen bzw. Handbuch lesen)! Sie schneiden die Teile, die gepulvert werden sollen, nicht mit Sauerstoff, sondern mit Druckluft. Die Schnittparameter sind entsprechend anzupassen, in der Regel ist der Schnitt ein wenig langsamer. Doch mit Druckluft geschnittene Teile lassen sich Pulverbeschichten. (Achtung bei Gasartenwechsel Hersteller befragen, wegen Schlauchtauglichkeit und Explosionsgefahr!) Doch Vorsicht: die Teile, die nachher perfekt verschweißt werden müssen, d.h. porenfreie Schweißnähte besitzen müssen, die müssen mit Sauerstoff geschnitten werden. Bei druckluftgeschnittenen Teilen ist die Schweißnaht röntgentechnisch nicht in Ordnung, es kommt zu Porenbildung und ist daher nicht zulässig! So muss also von Teil zu Teil abgewogen werden, was möglich und sinnvoll ist - der Kunde, bzw. der Anwendungsfall und die Normen entscheiden darüber. Auch sind hierbei die Anforderungen der EN ISO1090 zu berücksichtigen.