Wirtschaftlich arbeiten bedeutet auch, für jeden Nagel den passenden Hammer zu benutzen!

Zange schlägt auf Nagel
Das richtige Werkzeug immer zur Hand oder ein Risiko entsteht

Mit dem Schnittkostenkalkulator erhalten Sie sehr schnell Überblick, was 1 Schnittmeter im Bezug auf die verschiedenen Schneidverfahren kostet. Die Werte, die der Rechner liefert, basieren auf den Tabellen-Angaben der Schneidwerkzeughersteller, wobei Durchschnittswerte verschiedener Hersteller zu Grund gelegt wurden.
Die dort angezeigten Preise weichen zum Teil erheblich von den hier in der Tabelle aufgeführten Werten ab. Die Ursache für andere Werte liegen in anderen Randbedingungen, Auslastungen, Abschreibungskosten, Brennertypen, Einstellwerten, Genauigkeitsforderungen etc.

Grundsätzlich gilt: Es ist unmöglich einen einzigen allgemein gültigen Wert für die Schnittkosten anzugeben, wenn die Randbedingungen individuell verschieden sind.

Die Schnittkosten sind immer von vielen Parametern abhängig. Auch bei der Auswahl einer Schneidanlage kann der Maschinenhersteller nur dann Schnittkosten benennen, wenn er alle Randbedingungen kennt oder selber eigene Werte als Vorgabe einsetzt.
Weicht die Realität dann von den Annahmen und Randbedingungen ab, erhalten Sie auch andere Schnittkosten. Im Premiumwissen finden Sie eine tabellarische Darstellung der Schneidverfahren im Vergleich zueinander mit einer groben Klassifizierung sowie einer approximierten Schneiddaten-Kosten-Vergleichstabelle. Diese Tabelle dient einzig als Orientierung und zur Übersicht und ist ohne Gewähr.

Betriebskosten - WORAUF SIE BEIM KAUF EINER SCHNEIDANLAGE ACHTEN SOLLTEN:

Maschinenlinearführung
Maschinenlinearführung

Bedeutung und Unterschiede der Betriebskosten einer CNC-Schneidmaschine

Schneidmaschinen verursachen Kosten - manche Schneidmaschinentypen mehr, manche weniger. Wäre eine 20% teuere Anlage, die jedoch nur ein viertel der Verschleißteile- und Wartungskosten produziert und 5 Jahre länger arbeitet am Ende nicht doch die preiswertere Investition gewesen? Von den weiteren Vorteilen, die in geringeren Ausfallzeiten und weniger Reklamationen durch schlechte Brennteile liegen, einmal ganz abgesehen! Wie kann man diese unsichtbaren und doch so entscheidenden Kosten besser in den Griff bekommen?

Was nutzt eine billig eingekaufte Anlage, wenn sie im Jahr 80.000€ an Verschleißteilen und 70.000€ an Reparaturen benötigt? Keine Utopie, sondern realer Fall aus der Beratung. Derartig kostenproduzierende Anlagen existieren wirklich.

 

"Geschenkt kann manchmal zu teuer sein" - ein realer Fallbericht:

Ein Stahlbauer plante eine neue Plasmaschneidmaschine. Es stellte sich heraus, dass er nur geringe Verschleißteilekosten bei seiner bestehenden Altanlage zu verzeichnen hatte. Somit würde sich für ihn eine Einsparung bei einer Neuen kaum lohnen, nahm er an.

Bisher lag sein Verbrauch an Verschleißteilen bei 7.500,- im Jahr - das sah auf den ersten Blick nach ganz normalen bis geringen Kosten aus. Dies relativierte sich rasch bei der Betrachtung seiner Schneidzeiten - diese betrugen 1-schichtig mit einem Plasmakopf rund 160 Schneidstunden - so sein Zählerstand.
Letztere Information lässt alles in einem anderen Licht erscheinen, denn die Berechnung ergab einen Stundensatz von rund 47,- €. Und das ist, mit Verlaub gesagt, in diesem Fall kein guter Wert bezogen auf Normalstahl-Zuschnitt!

Seine Anlage arbeitete unwirtschaftlich! Als Stahlbauer hatte er bisher nur für den Eigenbedarf geschnitten und nicht im Lohn für Dritte. Im Lohnzuschnitt wäre ihm sehr wahrscheinlich die Unwirtschaftlichkeit seiner Schneidanlage schneller aufgefallen und hätte in der Tat sein Unternehmen an die Grenze der Wirtschaftlichkeit führen können.

Arbeitsplatzgefährung durch unwirtschaftliches Schneiden:

Dramatische Auswirkungen kann eine unwirtschaftliche Schneidanlage dann besitzen, wenn eine Abteilung, die nur für den Eigenbedarf schneidet, dieses Problem der zu hohen Schneidkosten nicht rechtzeitig bemerkt und es somit auch nicht abstellen kann. In manchen Fällen wird die Ursache des Problems nicht lokalisiert, so dass der Geschäftsleitung am Ende eine Unwirtschaftlichkeit der eigenen Schneidabteilung attestiert wird und diese dann die Notbremse zieht. Mit dem Ergebnis der Schließung eine ganzen Abteilung und der Vergabe der Teilezuschnitte außer Haus. Darum sorgen Sie rechtzeitig dafür, dass Ihr Schnitt wirtschaftlich und wettbewerbsfähig bleibt! 

 

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