„Mehr Respekt für das Schneiden!“

Schneidkongress-Fahne
Schneidkongress-Fahne vor dem Kongresszentrum: Mehr Respekt für das Schneiden, fordert das Schneidforum

Respekt hat etwas mit Wertschätzung zu tun. 
Dinge oder Menschen, die wir wertschätzen, besitzen eine Bedeutung.
Stahl, Metall, Verbundstoffe, Glas oder Kunststoff - sie alle haben eines gemeinsam, sie müssen geschnitten werden. Schneiden ist ein wichtiges Gewerk im Lebenszyklus eines Produktes. Der Schneidprozess steht weit am Anfang der Wertschöpfungskette und erhält möglicherweise nicht immer die ihm gebührende Beachtung. Beispielsweise ist mindestens eine CNC-Schneidanlage erforderlich, um 10 bis 20 Schweißkabinen mit Arbeit zu versorgen. Niemand kann Teile zusammen schweißen, wenn diese zuvor nicht erzeugt worden sind.

42 bis 45 Mio. Tonnen Stahl werden jährlich in Deutschland eingesetzt - ein Großteil davon besteht aus Tafeln oder Coils und muss bevor es weiter verarbeitet werden kann, zugeschnitten werden. Zusammenfassend könnte man meinen, dass Schneiden doch ein sehr gewichtiges Gewerk darstellt. Warum nur, besitzt es nicht eine höhere Wertigkeit?

Ist diese Frage nicht an der falschen Seite gestellt worden, wurden wir gefragt. Schließlich seien es doch die Anderen die keinen Respekt haben, die Endkunden, die die Zuschnitte am liebsten umsonst beziehen möchten und nicht verstehen, wie kompliziert und teuer doch deren Herstellung war - so argumentierten Besucher.
Aus dem Bereich der Coaching-Konfliktberatung wissen wir, dass Streitbeteiligte häufig als Problemverursacher "immer die anderen" anführen! Häufig anzutreffende Argumente in einer Konfliktberatung lauten: "Wenn der Andere nicht so wäre, dann hätten wir die Probleme nicht", "wenn der Andere sich ändern würde, könnte es klappen" usw. Doch der Andere ist weder im Raum anwesend, noch ist der Andere verfügbar bzw. vielleicht möchte der Andere sich gar nicht ändern.

Die Lösung des Problems finden wir daher nicht bei den Anderen, sondern bei uns selbst!

"Problem space is not solution space", sagte bereits Albert Einstein.

Ändere ich mein Verhalten, so hat dies auch Auswirkungen auf die Beteiligten im System, auf das gesamte Umfeld. Wollen wir erreichen, dass das Schneiden mehr wert geschätzt wird, müssen wir bei uns selber mit einer Änderung der Einstellungen beginnen! Wir können nur die Dinge ändern, für die wir selber verantwortlich sind. Dies bewirkt über das Systemverhalten automatisch einen Einfluss auf den Anderen. Die Aufgabe der Veränderung und die Verantwortung liegen bei uns selber. Ändere ich mich, ändern sich auch andere Beteiligte im System. Beginnen muss ich bei mir selber.

Wir haben drei mögliche Ursachen für diesen Wertverfall in der Schneidbedeutung ermittelt, die wir Ihnen hier vorstellen:


 

 

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