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ESAB-Technologie begleitet Bau eines neuen Unterstützungsschiffs der Royal Navy
Mit einer feierlichen Stahlschneide-Zeremonie ist in Appledore, England, der Bau eines neuen modernen Unterstützungsschiffs für die Royal Navy offiziell gestartet. Das Schiff trägt den Namen RFA Resurgent und ist mehr als doppelt so lang wie ein Fußballfeld. Für die ESAB Welding & Cutting GmbH markiert das Projekt einen weiteren bedeutenden Meilenstein im internationalen Marineschiffbau.
Im Rahmen des Fleet-Solid-Support-Programms wird die RFA Resurgent künftig Munition, Ersatzteile, Verpflegung sowie weitere essenzielle Versorgungsgüter an Marineeinheiten auf See liefern. Ziel ist es, der Royal Navy längere Einsatzzeiten ohne Hafenaufenthalte zu ermöglichen und damit die operative Einsatzbereitschaft nachhaltig zu stärken. Moderne Schneid- und Schweißtechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle für Qualität, Effizienz und Terminsicherheit im Bauprozess.
Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums (MoD) fließen insgesamt 115 Millionen Pfund in den Bau der Schiffe an vier Werftstandorten. Das Programm schafft landesweit rund 1.200 qualifizierte Arbeitsplätze sowie 222 Ausbildungsstellen. Allein am Standort Appledore sind derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, ergänzt durch 20 neue Auszubildende, die in Kooperation mit dem Petroc College gewonnen wurden.
Die Bugsektionen der Schiffe werden in North Devon gefertigt. Der Bau der Schiffsmodule erfolgt auf der Navantia-Werft in Appledore, während Endmontage, Systemintegration und Erprobung auf der Harland-&-Wolff-Werft in Belfast stattfinden. Die eingesetzten Fertigungstechnologien erfüllen höchste Anforderungen an Präzision, Produktivität und Nachhaltigkeit – ein Umfeld, in dem ESAB seine technologische Kompetenz gezielt einbringen kann.
Auch die Umweltaspekte spielen eine zentrale Rolle. Das Schiff ist so konzipiert, dass es aktuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards erfüllt und die maritime Versorgung möglichst effizient gestaltet. Die Auslieferung der RFA Resurgent ist für das Jahr 2031 geplant.
Das Projekt unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung moderner Schneid- und Schweißtechnik für anspruchsvolle Großprojekte im Verteidigungs- und Schiffbau – und bestätigt die Position der ESAB Welding & Cutting GmbH als verlässlichen Technologiepartner bei internationalen Zukunftsprojekten.