Schneidwissen enthält Grundlagenartikel für Ratsuchende und spezielles Anwenderwissen für Profis und dies aus einer ganzheitlichen und neutralen Sichtweise.
Da wir die Vorteile aber auch die Nachteile der Verfahren offen ansprechen und auch sorgfältige Hinweise und Umgebungsbedingungen, die es bei der Projektierung von Schneidmaschinen zu beachten gilt, aufzählen, hat uns diese unverblümte Art, die Dinge so zu nennen, wie wir sie sehen, nicht nur Beifall eingebracht.
Mancher Leser hat zu einem Thema eine andere Meinung und das ist auch in Ordnung, denn unsere Ausführungen sind als Marktübersicht zu verstehen und dienen der Verfahrensorientierung. Die Angaben im Schneidwissen liegen i.d.R. auf der sicheren Seite im Durchschnittsbereich und beschreiben nicht das maximal Erreichbare. Wenn wir beispielsweise dazu raten, nur bis 30 mm max. 40 mm mit einem bestimmten Verfahren zu schneiden, so hat dies einen wirtschaftlichen Hintergrund und besagt nichts darüber, dass es auch anders geht. Wenn wir eine Verfahrensgrenze mit z.B. 200 mm Dicke bezeichnen, so kann ein Anwender immer behaupten, er könne mit seiner Anlage auch 205 mm dick schneiden und es auch beweisen. Wenn jemand meint, er müsse seine Plasma- oder Laserteile nicht entgraten, so mag dies für seine Anwendung richtig sein, doch für eine Mehrheit der Anwender sicher nicht.
Zu heterogen ist die Schneidlandschaft, bestehend aus etlichen unterschiedlichen Anwendungen, die sich nicht auf einen Nenner bringen lassen. Doch genau darum geht es im Schneidforum ja auch nicht, sondern es geht darum, Anwendern ein marktorientiertes, reales Verständnis der Schneidtechnologie zu vermitteln.