Die maximale Schneiddicke nimmt stetig zu. 2021 konnte ein 20 kW Faserlaser 40 mm Stahl schneiden, 2022 schaffte ein 30 kW Faserlaser über 50 mm. 2024 zeigte ein chinesischer Hersteller mit einem 160 kW Faserlaser einen Trennschnitt in 420 mm Dicke, und im Herbst desselben Jahres schnitt ein anderer chinesischer Hersteller mit einem 200 kW Laser 800 mm dickes Blech. Doch bis diese Spitzenwerte industrietauglich sind, kann noch einige Zeit vergehen, da solche Schnitte hohen Verschleiß und Betriebskosten verursachen und bisher nur eine Trennschnittqualität erzielen.
Hohe Stromkosten in Deutschland machen den Einsatz von leistungsstarken Lasergeräten unter Umständen unwirtschaftlich. Die notwendige Anschlussleistung beträgt bei derart leistungsstarken Laserschneidanlagen schnell um 0,5 Megawatt, was die Energiekosten für den Laserschnitt im Vergleich zum Autogenschneiden extrem hoch werden lässt. Daher stellt sich die Frage, welche Leistung in deutschen Betrieben wirklich sinnvoll und bei den hiesigen Strompreisen vertretbar ist.
Die Präzision des Laserschnittes liegt üblicherweise im Bereich ± 0,1 mm, je nach Materialdicke kann der Laser die optimale Lösung für die Fertigung darstellen.
(Diese Angaben hier dienen zur Marktorientierung und stellen keine Empfehlungen dar! Sie sind ohne Gewähr.)