Agenda DEUTSCHER SCHNEIDKONGRESS® 2018

"Schneiden ist erst der Anfang"

Themenschwerpunkte

17.04.2018: Neue Märkte - Kunststoffe, Glas, CFK, GFK, Sonderwerkstoffe

Kongressaal "Deutschland"

Fachgebiet: Additive Verfahren - Anwenderbericht
Vortrag Nr.: 17-1-1 Uhrzeit: 10:00 Uhr - 10:30 Uhr

Von der Idee zum realen Bauteil - 3D-Druck aus der Anwenderperspektive

Vermittlung praktischer Anwendungen und Kenntnisse von additiver Fertigung: Erfahrungsbericht

Referent: Dipl.-Biol. Markus May, CEO 3Faktur, Jena

17-1-1: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Obwohl additive Fertigung, genannt „3D-Druck“, bereits seit dem 1980er Jahren existiert, ist die Technologie erst in den vergangenen Jahren verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung geraten. Die Wahrnehmung des Einzelnen über die Möglichkeiten der Technologie variiert jedoch enorm – von übertriebener Erwartungshaltung bis hin zur großer Skepsis über die Leistungsfähigkeit etablierter Verfahren.

Insgesamt betrachtet ist additive Fertigung bereits Realität und wird zunehmend und in größerer Breite eingesetzt. Zur Realität gehört jedoch auch, dass die am Markt etablierten Verfahren über Limitationen verfügen, welche zahlreiche Anwendungen nicht möglich bzw. wenig sinnvoll machen.

Ziel des Vortrages ist es, die momentanen Anwendungen der additiven Fertigung aus einer Anwender-Perspektive näher zu bringen. Es werden die am meisten verbreitenden Kunststoffverfahren kurz vorgestellt, Möglichkeiten und Limitationen diskutiert und typische Anwendungsfälle vorgestellt.

Curriculum Vitae

Markus May ist Geschäftsführer von 3Faktur, einem international tätigem 3D-Druck Dienstleister. Hr. May ist studierter Betriebswirt und Biochemiker. Vor der Gründung von 3Faktur hat er als Unternehmensberater überwiegend in der pharmazeutischen Industrie und in der Spezialchemie, insbesondere im Bereich Polymere, gearbeitet.
Neben seinen beruflichen Stationen in Europa, hat Hr. May auch sechs Jahre in Asien verbracht und ist mit den dortigen Märkten, insbesondere dem chinesischen, sehr gut vertraut. Markus May ist einer der Gründer von 3Faktur und seit 2014 für den Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Fachgebiet:Additive Verfahren - Anwenderbericht
Vortrag Nr.: 17-1-2  Uhrzeit: 10:30 Uhr - 11:00 Uhr

3D-Metalldruck - Wie kann ich die Technologie in meinem Unternehmen nutzen?

Thomas Hilger

Die meisten Firmen hören von 3D Druck wissen jedoch nicht genau wie und wo sie die Anwendungen im Unternehmen haben und welche Vorteile daraus resultieren. 

Referent: Thomas Hilger, Lightway, Niederzissen

17-1-2: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

3D Metalldruck bedeutet nicht CAD Daten in eine Anlage zu übertragen und danach erhält man ein einbaufertiges Bauteil mit Gewinden und Passungen. Jedoch wird es so meist in den Medien beschrieben, in der Realität ist es um ein
vielfaches komplexer.
 
Im Vortrag wird vermittelt wie man 3D Metalldruckbauteile konstruieren und Auslegen muss, um die Technologie in der Tiefe zu nutzen, damit man als Unternehmen einen enormen Vorteil daraus generieren kann. Ein großes Stichwort ist dabei Wachsen ohne zu Wachsen, dies bedeutet ein komplettes Umdenken der Wertschöpfungskette in einem Unternehmen.
 
Es werden Wege und Potenzial beschrieben wie man den 3D Metalldruck in verschiedenen Bereichen eines Unternehmens anwenden kann. Des Weiteren wird vermittelt vor welchen Herausforderungen die Unternehmen stehen die den
3D Metalldruck anwenden möchten.

 

Curriculum Vitae

Thomas Hilger ist geschäftsführender Gesellschafter der LIGHTWAY GmbH & Co. KG mit Sitz in Niederzissen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von 3D Metalldruckbauteilen. Vor der Unternehmensgründung arbeitete er in führenden Positionen im Bereich Luftfahrt und der Automobilindustrie. Zum einen als leitender Qualitätsmanager und zum andern als Produktionsleiter bei einem führenden Hersteller für Leichtbaukomponenten aus CFK und Metallen. Zu Beginn seines beruflichen Werdegangs hat Herr Hilger eine Ausbildung als Maschinenbaumechaniker absolviert. Nach dieser Zeit begann er mit einer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau.

 

PAUSE: 11:00 - 11:30 Uhr - Messebesuch - Netzwerken - Kaffee

Fachgebiet: Systemtechnik
Vortrag Nr.: 17-1-3 Uhrzeit: 11:30 Uhr - 12:00 Uhr

Laserschneiden von thermischen sensitiven Werkstoffen

Dr. Oliver Suttmann

Die Zukunft nach dem Metallschneiden von Leichtbau bis zur Medizintechnik. Im Rahmen diese Vortrages wird anhand von Beispielen aufgezeigt, welche werkstoffspezifischen Herausforderungen existieren und an welchen konkreten Lösungsansätzen derzeit gearbeitet wird.

Referent: Dr.-Ing. Oliver Suttmann, Laser Zentrum Hannover e.V.

17-1-3: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Das Laserschneiden von Metallblechen ist ein weit verbreitetes und zuverlässiges Verfahren für das Zuschneiden von Metallen mit einem breiten Anwendungsgebiet. Was vor dreißig Jahren undenkbar war, robuste und kosteneffiziente Schneidprozesse mit einem thermischen und kostenintensiven Werkzeug, dem Laser, zu realisieren ist heute Realität. Doch welche Potentiale bietet der Laser darüber hinaus?

Die Antworten liefert ein aufmerksamer Blick in unsere Umgebung und in uns selbst:  Elektronische Geräte mit Display aus chemisch gehärtetem Glas, Flugzeuge, Drohnen und Autos in Leichtbauweise aus faserverstärktem Kunststofffen oder lebensrettenden Implantaten aus bloresorbierbaren Kunststoffen.

Diese Beispiele haben drei Gemeinsamkeiten: Wir werden in Zukunft mehr davon sehen - der Markt wächst. Sie bestehen aus thermischen sensitiven Werkstoffen - sie sind also mit dem thermischen Werkzeug Laser nicht leicht zu bearbeiten. Sie müssen geschnitten werden - bedürfen also Lösungen aus Schneidtechnik.

Wie können diese Poteniale mit dem Laserschneiden realisiert werden? Im Rahmen diese Vortrages wird anhand von Beispielen aufgezeigt, welche werkstoffspezifischen Herausforderungen existieren und an welchen konkreten Lösungsansätzen derzeit gearbeitet wird. Dabei sind die Lösungsparadigmen bekannt. Der Laser ist ein berührungsloses, flexibles, verschleiß- und kraftfreies Werkzeug, dessen Vorteile Anwendungsspezifisch genutzt werden müssen. Gleichzeitig gilt es, Nachteile, wie zum Beispiel den thermischen Eintrag, zu reduzieren. Die Umsetzung kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn neue Strahlquelllen, hochdynamische Regelungskonzepte und Prozesswissen zusammen kommen.

Curriculum Vitae

Dr.-Ing. Oliver Suttmann studierte Maschinenbau mit der Vertiefung Produktion an der Universität Rostock und der Leibniz Universität Hannover. Seit 2007 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Laser Zentrum Hannover e.V. und leitet dort seit 2013 die Abteilung Produktions- und Systemtechnik. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der präzisen Lasermaterialbearbeitung von Glas, Polymeren, Keramiken, Metallen und Verbundmaterialien.

 

Fachgebiet: Additive Fertigung
Vortrag Nr.: 17-1-4 Uhrzeit: 12:00 Uhr - 12:30 Uhr

3D Druck von Glas und Kunststoff

Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Verfahrensgrundlagen - Anwendungen - Praxisbeispiele der additiven Fertigungsverfahren von Glas und Kunststoff

Referent: für Prof. Bliedtner spricht i.V. M. Eng. Anne-Marie Schwager, Ernst-Abbe-Hochschule Jena I Modellfabrik 3D-Druck im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau

17-1-4: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Die Nutzung additiver Fertigungsverfahren zur Generierung von Prototypen und Funktionsmustern hat in den vergangenen Jahren mit der Weiterentwicklung der Verfahren stark an Bedeutung gewonnen. Dies zeigt sich im Besonderen in der Bauteilherstellung ohne zeit- und kostenintensive Werkzeugbeschaffung, wodurch Produktentstehungsprozesse erheblich beschleunigt werden. An unser Hochschule wird schwerpunktmäßig an der Verwendung von Kunststoffen und silikatischen Werkstoffen sowie an den jeweiligen Prozessentwicklungen zum Extrusions- und Polyjetverfahren sowie der Stereolithografie und dem Vakuumgießen geforscht.

Zu einem der Bekanntesten und am Weitesten verbreiteten additiven Verfahren zählt das Schmelzschichten (FLM– Fused Layer Modeling). Dabei wird ein Kunststoffdraht aufgeschmolzen und das Bauteil Schicht für Schicht durch Abfahren seiner geometrischen Kontur erzeugt. An unserer Hochschule wird das Belichtungssystem erweitert, wodurch eine gezielte Temperierung der generierten Schichten vorgenommen werden kann. Durch lokales Aufschmelzen des extrudierten Materials sollen Lufteinschlüsse und Diskontinuitäten beseitigt und somit monolithische Gefüge erzeugt werden. Ein weiteres innovatives additives Fertigungsverfahren ist das Hochtemperatur– selektive Laserstrahlsintern (HT-SLS) von silikatischen Bauteilen. Mittels dieses Verfahrens ist es möglich poröse Bauteile aus Quarzglaspulver herzustellen. Verwendet werden synthetische und natürliche Quarzglaspulver, welche einen Partikeldurchmesser im Bereich von 19...78 μm aufweisen. Bauteildichten von 65 % und Biegefestigkeiten von σ = 13,6 MPa sind erreichbar. Das HT-SLS eignet sich als ein alternatives Herstellungsverfahren zum isostatischen Pressen von Glaspulvermaterialien und bietet einen hohen Innovationsgrad, bei einem gleichzeitig hohen Forschungsbedarf.

 

Die Modellfabrik „3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten“ im Fachgebiet Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung des Fachbereiches SciTec an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) ist einer von fünf Standorten im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau. Aufgabe des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, Vernetzung und Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen zu unterstützen.
Die Jenaer Modellfabrik bietet Unterstützung rund um Fragen
• zur Nutzung der additiven Fertigungstechnologien,
• des Einsatzes der Lasermaterialbearbeitung zur Produktindividualisierung sowie
• im Bereich „Digitale Arbeitswelten“.

Unternehmen haben die Möglichkeit, sich in Umsetzungsprojekten bei ihren Vorhaben begleiten zu lassen. Angeboten werden auch Informationsgespräche, Vorträge und Workshops sowie die Nutzung von Test- und Erprobungsmöglichkeiten in der Modellfabrik. Alle Angebote sind für Unternehmen kostenlos. Das Projekt wird im Rahmen der Förderinitiative Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Curriculum Vitae

Studium: Feinwerktechnik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Promotion: 1996 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
seit 2000 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena als Professor für Fertigungstechnik und -automatisierung
Forschungsgebiete: Lasermaterialbearbeitung; Optiktechnologie, 3D-Druck

LUNCH: 12:30 - 14:00 Uhr - Messebesuch - Netzwerken - Buffet

Fachgebiet: Additive Fertigung - Systemtechnik
Vortrag Nr.: 17-1-5 Uhrzeit: 14:00 Uhr - 14:30 Uhr

Schnelles Prüfverfahren zur Ermittlung der Schwingfestigkeit additiv gefertigter Strukturen

Prof. Dr. Martina Zimmermann, Fraunhofer IWS, Dresden

Einflussfaktoren auf die Schwingfestigkeit additiv gefertigter Strukturen Hochfrequenzermüdung – Ermittlung von Schwingfestigkeitsdaten im „Schnelldurchgang“

Referentin: Prof. Dr.-Ing. Martina Zimmermann, Technische Universität Dresden

17-1-5: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Die additive Fertigung bietet beachtliche gestalterische Freiheiten und erfüllt damit den zunehmenden Anspruch an individualisierte Produktgestaltung ebenso wie an ein gestalt- bzw. funktionsoptimiertes Bauteildesign ganz im Sinne eines ressourceneffizienten Leichtbaus. Das Festigkeitspotential additiv gefertigter Strukturen wird von einer Vielzahl an Einflussfaktoren – von der Pulverqualität, dem Schichtaufbau, den Prozessparametern, möglichen Nachbehandlungsstrategien; um nur einige zu benennen - bestimmt. Dies spiegelt sich sowohl in den statischen wie auch den zyklischen Festigkeiten wider. Um eine zuverlässige Datenbasis zur Bewertung der Vielzahl an Einflussfaktoren insbesondere auf die Schwingfestigkeit generieren zu können, bietet der Einsatz neuester Hochfrequenz-Ermüdungsprüftechnik große Potentiale. Mit Prüffrequenzen von 1.000 bis 20.000 Hertz können in sehr kurzer Zeit die versagenskritischen Unregelmäßigkeiten additiv gefertigter Struktur identifiziert werden. Anhand von jüngsten Ergebnissen aus eigenen Untersuchungen und aktuellen Publikationen wird aufgezeigt, dass die zyklische Festigkeit additiv gefertigter Strukturen maßgeblich durch die gewählte Prozessstrategie bestimmt wird und zum Teil einer großen Streuung unterliegt.

Curriculum Vitae

Prof. Dr.-Ing. Martina Zimmermann studierte Maschinenbau mit der Spezialisierung Internationales Projektmanagement an der Universität Siegen. Anschließend promovierte sie auf dem Gebiet der Schwingfestigkeit von Aluminium-Schweißverbindungen am Institut für Konstruktion der Universität Siegen. Als Oberingenieurin am Institut für Werkstofftechnik der Universität Siegen etablierte sie den neuen Forschungsschwerpunkt „Very High Cycle Fatigue“ – Ermüdung bei sehr hohen Lastspielzahlen. 2012 folgte sie einem Ruf an die TU Dresden auf die Professur Werkstoffmechanik und Schadensfallanalyse. Zeitgleich übernahm sie die Leitung der Abteilung Werkstoffcharakterisierung und -prüfung am Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik. Neben der Werkstoffermüdung forscht und entwickelt sie gemeinsam mit ihrem Team vor allem im Spannungsfeld werkstoffgerechter Fertigungsstrategien und der daraus resultierenden Wechselwirkungen von Werkstoffstruktur und Werkstoff- bzw. Bauteileigenschaften.

Fachgebiet: Schneidtechnik - Laserschneiden
Vortrag Nr.: 17-1-6 Uhrzeit: 14:30 Uhr - 15:00 Uhr

Verschleißfreies Werkzeug-Laserschneiden von CFK und GFK

Dipl.-Ing. Michael Rose, iws Fraunhofer Institut, Dresden

Thermischer Einfluss des Laserremoteschneidens auf Faserverbundstoffe

Referent: Dipl.-Ing. Michael Rose, iws Fraunhofer Institut, Dresden

17-1-6: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Faserkunststoffverbunde gewinnen zunehmend Bedeutung als Konstruktionswerkstoff. Ihre hohen massebezogenen Steifigkeiten und Festigkeiten ermöglichen das Design von leistungsfähigen Bauteilen mit hohen Leichtbaugraden. Insbesondere im Bereich des Fahrzeugbaus und der Luft- und Raumfahrttechnik ist durch den Einsatz dieser Materialien ein großes Kosten- und Energieeinsparpotential vorhanden.

Für eine großserientaugliche Verarbeitung der Faserkunststoffverbunde ist die beständige Weiter- und Neuentwicklung der Fertigungstechnologien notwendig, um jenen Problemstellungen zu begegnen, die sich aus den spezifischen Eigenschaften der Faserkunststoffverbunde ergeben. Beispielsweise führen ihre Inhomogenität und die hohe Härte, insbesondere der Glas- und Kohlenstofffasern, zu einem hohen Werkzeugverschleiß bei der mechanischen Bearbeitung. Eine Alternative zu den etablierten Verfahren des Fräsens und des Wasserstrahlschneidens stellt das Remote-Laserstrahlschneiden dar. Es handelt sich dabei um ein kraft- und berührungsloses, verschleißfreies thermisches Verfahren mit hoher Flexibilität bei der Schnittlegung und Ausführung.

Die Vorteile dieser Technologie sowie einige Möglichkeiten ihrer Ausgestaltung werden vorgestellt. Außerdem wird der thermische Einfluss des Remote-Laserstrahlschneidens auf die Faserkunststoffverbunde thematisiert.

Curriculum Vitae

Michael Rose studierte Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Leichtbau und Kunststofftechnik an der Technischen Universität Dresden. Seither arbeitet er am Fraunhofer Institut in der Arbeitsgruppe Laserschneiden von Nichtmetallen, sowie an der Professur für Werkstoffmechanik und Schadensfallanalyse der Technischen Universität Dresden. Er beschäftigt sich vorrangig mit den Schädigungsmechanismen im Laserzuschnitt von Faserverbundwerkstoffen.

PAUSE: 15:00 - 15:30 Uhr - Messebesuch - Netzwerken - Kaffee

Fachgebiet: Systemtechnik
Vortrag Nr.: 17-1-7 Uhrzeit: 15:30 Uhr - 16:00 Uhr

Laserstrahlpolieren von Glas

Dr.-Ing. Kerstin Götze, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Mit der Laserstrahlpolitur können anspruchsvolle Geometrien, bspw. Freiformflächen, Glaszylinder oder Sonderanfertigungen aus unterschiedlichen Glasmaterialien z.B. BK7, BF33 oder Quarzglas, effizient poliert werden.

Referentin: Dr.-Ing. Kerstin Götze, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

17-1-7: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Das Polieren mittels CO2-Laserstrahlung ist ein thermisches Verfahren, bei welchem die optische Energie in thermische umgewandelt wird. Durch Materialerwärmung und die damit verbundene Herabsetzung der Viskosität fließt das Glas in einer sehr dünnen Oberflächenschicht. Unterstützt durch die Oberflächenspannung werden Profilspitzen eingeebnet und -täler aufgefüllt. Innerhalb der, an der EAH Jena, durchgeführten Forschungsarbeiten wird die Laserstrahlpolitur (LSP) von Freiformflächen untersucht. Die konventionellen Polierverfahren sind für diese Geometrien aufwendig bzw. kaum umsetzbar. Für die Untersuchungen werden komplexe Bauteilgeometrien durch unterschiedliche Fertigungsverfahren, z.B. ultraschallunterstütztes CNC- Schleifen oder UKP-Laserbearbeitung, vorbereitet und anschließend unter Einsatz eines CO2-Lasers poliert. Die Anwendung eines Scanners vereinfacht dabei die notwendige gleichmäßige und großflächige Einbringung der Laserenergie. Ausgangspunkt für die LSP von komplexen 2,5D-Geometrien bilden die Ergebnisse der LSP auf ebnen Proben aus früheren Untersuchungen. Der aus diesen Forschungen bereits vorhandene Versuchsaufbau wird entsprechend angepasst und die winkelabhängige Absorption sowie die Intensität der Laserstrahlung durch die Modulation der Prozessparameter berücksichtigt. Es wird ein paralleler Laserstrahl mit einem Durchmesser von 12,65 mm eingesetzt, wodurch eine höhenunabhängige Bearbeitung auf geneigten Flächen bis 45° realisiert wird. Die dabei erreichte Polierrate von 7,5 s/cm2 ermöglicht eine effiziente und qualitativ hochwertige Politur. Zur Charakterisierung der Ergebnisse, speziell hinsichtlich der Oberflächentopografie werden ein Weißlichtinterferometer und ein Tastschnittmessgerät eingesetzt und so Oberflächenrauheitswerte von Ra < 10 nm ermittelt.

Mit der Laserstrahlpolitur können anspruchsvolle Geometrien, bspw. Freiformflächen, Glaszylinder oder Sonderanfertigungen aus unterschiedlichen Glasmaterialien z.B. BK7, BF33 oder Quarzglas, effizient poliert werden.

Curriculum Vitae

Dr.-Ing. Kerstin Götze, geboren am 4.9.1980 in Gera
1999 Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Gera
2002 Abschluss der Ausbildung zur Zahntechnikerin
Studium der Feinwerktechnik an der Fachhochschule Jena mit Abschluss als Diplomingenieur 2006
Beginn der Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
2012 Abschluss der Promotion an der Technischen Universität Illemnau im Fachbereich Werkstofftechnik
Thema der Promotion: "Entwicklung eines Laserstrahlpolierverfahrens für Quarzglasoberflächen"
seit 2011 zusätzlich als Laboringenieurin an der EAH Jena im Fachbereich SciTec tätig.

 

Fachgebiet: Schneidtechnik - Laserschneiden
Vortrag Nr.: 17-1-8 Uhrzeit: 16:00 Uhr - 16:30 Uhr

Trennen von Glas mit Laserstrahlung

Dr. Hartmut Müller, Jena

Einsatz von CO2-Lasern zum Trennen von Flachglas und Glasrohren

Referent: Dr.-Ing. Hartmut Müller, ifw Günther-Köhler-Institut, Jena

17-1-8: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Das Trennen von Gläsern als Rohr- oder Flachmaterial stellt hohe Anforderungen an den Trennprozess. Gerade bei sprödharten Materialien kann eine mangelhafte Prozesssicherheit sehr schnell zur Beschädigung oder auch kompletten Zerstörung des Bauteils führen. Die derzeit bekanntesten herkömmlichen Verfahren sind Ritzen/Brechen, Sägen, Absprengen oder Abschmelzen.

Prinzipiell kann überall dort, wo ein Gasbrenner zum Trennen der Gläser eingesetzt wird, die Flamme durch einen Laserstrahl ersetzt werden. Das Sprengen oder auch das warmweiche Abschmelzen sind Beispiele, bei dem der Laserstrahl zudem noch zu einer deutlichen Verbesserung der Qualität und der Reproduzierbarkeit führt. Außerdem gibt es mittlerweile Gläser bei dem das Lasertrennen nahezu alternativlos ist. Dies ist vor allem bei Dünnglas, wie es millionenfach in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommt, der Fall.

Dieser Beitrag stellt Lasertrennverfahren für Gläser vor und vergleicht sie mit den derzeit industriell eingesetzten Prozessen. Dabei wird vor allem auf den CO2-Laser eingegangen, der mit seiner Wellenlänge von 10,6µm am Glas nahezu 100% Absorption aufweist und somit für dieses Material hervorragend geeignet ist. Mittels verschiedener Strahlführungs- und Strahlformungsmethoden kann der Laserstrahl optimal auf das jeweilige Trennverfahren angepasst werden. Betrachtet wird auch ein neuartiger Kurzpuls-CO2-Laser, mit dem eine nahezu kalte Lasermaterialbearbeitung möglich wird. Weiterhin wird die zum Trennen notwendige System- und Anlagentechnik vorgestellt. Mess- und Analysesysteme, zur Qualifizierung der Laserverfahren und der Verdeutlichung der Unterschiede zu den bekannten Verfahren, runden den Vortrag ab.

Curriculum Vitae

Beruflicher Werdegang

09/1966  -  08/1973 Diplomingenieurstudium, FSU Jena, Fachrichtung Technologie für den Wissenschaftlichen Gerätebau

1973 Diplomarbeit „ Untersuchungen zum Absprengverhalten beim Glas mittels Laser“

09/1973 -  08/1989 wiss. Mitarbeiter, FSU Jena, Sektion Technologie Wissenschaftsbereich Fertigungsprozesstechnik

Forschungsarbeit zum Schwerpunkt: „Teilefertigung mit Laser“

1981 Abschluss der Dissertation zum Thema: „Ein Beitrag zur Gestaltung von Teilefertigungsprozessen unter Verwendung von CO2- Laserstrahlen als Werkzeug“

09/1989 - 12/1991 Abteilungsleiter Technik im Forschungsbereich „Laserentwicklung“ am Physikalisch- Technischen- Institut Jena der Akademie der DDR in Jena

01/1992 - 07/1993 wiss. Mitarbeiter, FSU Jena, Technisches Institut

Aufbau des Bereiches Strahltechnik für die sich gründende ifw Jena GmbH

08/1993- 08/2006 Bereichsleiter Strahltechnik an der ifw Jena GmbH

09/2006- 11/2012 Hauptabteilungsleiter Forschung und Bereichsleiter Strahltechnik an der ifw Jena GmbH,
Forschungsschwerpunkt „Glasbearbeitung mit Laser“

Mitautor des Fachbuches „Lasermaterialbearbeitung“

2008- Vorstandsmitglied im tibb e.V., Koblenz

Anschließend Messebesuch und Gespräche.
Ende: 18:00 Uhr

Kongressaal "Rheinland"

Fachgebiet: Schneidtechnik - Wasserstrahlschneiden
Vortrag Nr.: 17-2-1 Uhrzeit: 10:00 Uhr - 10:30 Uhr

Wasser marsch! Schneiden, ist erst der Anfang...

Manuel Schüler, Fraunhofer IPT, Aachen

Weiterentwicklung der 5-Achsbearbeitung von Hochleistungswerkstoffen durch Wasser-Abrasivstrahlen

Referent: Dipl.-Ing. Manuel Schüler, Fraunhofer Institut Produktionstechnologie IPT, Aachen

17-2-1: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Hochbelastete Bauteile wie Turbinenschaufeln werden bei zunehmend höheren Temperaturen eingesetzt, um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Für derartige Belastungen kommen hochfeste Werkstoffe zum Einsatz, die sich jedoch nur schwer bearbeiten lassen:

Konventionelle Fertigungsverfahren wie das Fräsen stoßen oft an ihre Grenzen und die eingesetzten Werkzeuge verschleißen schnell.

Die Wasserstrahltechnologie stellt eine kontinuierlich wachsende Branche dar und bietet entscheidende Vorteile in der Bearbeitung von konventionell schwer zerspanbaren Werkstoffen. Moderne Anlagentechnik bietet die Voraussetzungen für zukünftige Anwendungen, trotz der bisherigen Herausforderungen der Technologieintegration.

Das Fraunhofer IPT besitzt eine langjährige Erfahrung in der Wasserstrahltechnologie und entwickelt das mehrachsige Schneiden weiter hin zum Wasserstrahlabtragen. Durch eine Überlagerung von Schnitten bis zu einer festgelegten Tiefe können wie bei Fräsen beliebige Geometrien aus einem Werkstück herausgearbeitet werden. Mit dem flexiblen Werkzeug Wasserstrahl lassen sich somit vielfältige Bearbeitungsaufgaben erledigen und gezielt große Werkstoffvolumina entfernen.

Allerdings ist der Prozess alleine nicht entscheidend für einen technologisch und wirtschaftlich sinnvollen Einsatz in der Fertigung. Die Schnittstellen innerhalb der Prozesskette müssen aufeinander abgestimmt und die Charakteristik des Wasserstrahls bereits in der Planung der Werkzeugwege berücksichtigt werden.

Bisherige CAM Module zur Bahnplanung eignen sich jedoch nur eingeschränkt. Um das Potenzial der Wasserstrahltechnologie vollständig heben zu können, müssen entsprechende Werkzeuge zur Datenaufbereitung bereitgestellt werden. Neben der Weiterentwicklung des 3D Prozesses und der Optimierung neuer Anwendungen müssen jedoch Fragen zur Nachhaltigkeit sowie zum bestehenden Arbeitsschutz beantwortet werden.

Je nach Anwendungsfall können entstehende Emissionen für den Bediener eine Gefährdung darstellen.

Aktuelle Forschungsergebnisse stellen dabei die Ausgangsbasis zukünftiger Anwendungen der Wasserstrahltechnologie im industriellen Umfeld dar.

Curriculum Vitae

Manuel Schüler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen. In der Abteilung »Nichtkonventionelle Fertigungsverfahren und Technologieintegration« beschäftigt er sich insbesondere mit der Wasserstrahltechnologie, um diese in Wertschöpfungsketten effizient zu nutzen. Zuvor arbeitete er in der Lasermaterialbearbeitung. Neben der Entwicklung und Qualifizierung neuer Prozesse steht die Integration von Technologien in bestehende Prozessketten im Mittelpunkt seiner Tätigkeiten. Er hat Luft- und Raumfahrttechnik sowie Produktionstechnik studiert und besitzt eine mehrjährige Erfahrung in der Bearbeitung von Forschungs- und Industrieprojekten.

Fachgebiet: Industrie 4.0 - Datenschutz
Vortrag Nr.: 17-2-2 Uhrzeit: 10:30 Uhr - 11:00 Uhr

Sicherheitslücken frei Haus - auch im industriellen Umfeld

Dipl.-Math. Derk Fischer

Die Risiken des Internet-of-Things und wie Sie sich wappnen sollten

 

Referent: Dipl.-Math. Derk Fischer, PwC GmbH WPG, Düsseldorf

17-2-2: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Das Internet-of-Things dringt kontinuierlich in alle Lebensbereich vor. Oftmals unbemerkt und unreflektiert versprechen die "neuen Helfer" reibungslose Automatisierung und vielfache Effizienz. Der Preis in Bezug auf Sicherheit und Verfügbarkeit, den Verbraucher und Unternehmen dafür zahlen, wird unterschätzt oder verschwiegen. Der Vortrag gibt einen Überblick zu den aktuellen Risiken, die die Ausbreitung des Internet-of-Things für Unternehmen, deren Produktionsabläufe und deren Produkte mit sich bringt. Sowohl die Frage, welches Ausmaß und welche Relevanz die sich abzeichnenden technischen Entwicklungen für Unternehmen haben, als auch welche Maßnahmen verantwortungsbewusste Unternehmenslenker ergreifen sollten, werden diskutiert. 

Curriculum Vitae

Dipl.-Math. Derk Fischer, Partner im Bereich „Cyber Security & Privacy“ bei der PwC GmbH WPG in Düsseldorf, beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit Informationssicherheit und Risikomanagement in der Informationsverarbeitung.
Im Bereich „Cyber Security & Privacy“ hat PwC das Expertenwissen zu Informationssicherheit und Datenschutz in einem deutschlandweit verteilten Expertenteam konzentriert. PwC deckt damit das gesamte Dienstleistungsspektrum zur Informationssicherheit ab, angefangen mit strategischen und konzeptionellen Fragestellungen, wie z.B. Aufbau von Sicherheitsrisiko- und Informationssicherheits-Managementsystemen, bis zur Planung und Umsetzung technischer Sicherheitskonzepte. Hierbei werden konsequent die gängigen Standards zur Informationssicherheit (z.B. ISO 27001 ff) sowie angrenzende Standards (COSO, CObIT, ITIL, ISO 20000) eingebracht.
Herr Fischer beschäftigt sich zusammen mit seinem Team insbesondere mit den technischen Aspekten der Informationssicherheit, u.a. Aufbau von Security Operating Centers, Einführung von Lösungen zur technischen Erkennung und Analyse von Sicherheitsvorfällen, IT-Forensik und Revers Engineering von Sicherheitslösungen, technische Sicherheitsanalysen von IoT-Umgebungen sowie Security Penetration Testing.

 

PAUSE: 11:00 - 11:30 Uhr - Messebesuch - Netzwerken - Kaffee

Fachgebiet: Recht - Industrie 4.0, Internet of things IOT
Vortrag Nr.: 17-2-3 Uhrzeit: 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Rechtliche Hürden im Internet of Things

Anwalt Christian Völkel, Pulheim

Vertragsschluss zwischen Maschinen… Wem wird was zugerechnet, wenn Maschinen miteinander Verträge schließen?
Know-how-Schutz in Industrie 4.0: Wie sichert man geistige Eigentumsrechte bei der Vielzahl von eingebundenen Akteuren?

Referent: Rechtsanwalt Christian Völkel, LOGIN Partners Rechtsanwälte PartG mbB, Pulheim und Gescher

17-2-3: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Rechtliche Hürden im Internet of Things
Das Internet of Things ist mit den Ausprägungen Industrie 4.0, Industry of Things und Industrial Internet im deutschen Mittelstand angekommen. Der Begriff Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution, einer neuen Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette. Sich selbst wartende und miteinander kommunizierende Maschinen versprechen erhebliche Prozesseffektivierungen im Betrieb und man erhofft sich erhebliche Kostenersparnisse.
Individuelle Kundenwünsche können durch den Einsatz von 3-Druckern mit einer „Stückzahl 1“ erfüllt werden.
Doch welche rechtlichen Implikationen sind beim Einsatz von IoT und Cyber-Physischen Systemen zu beachten?

Inhalte des Vortrages:
- Vertragsschluss zwischen Maschinen… Wem wird was zugerechnet, wenn Maschinen miteinander Verträge schließen?
- Know-how-Schutz in Industrie 4.0: Wie sichert man geistige Eigentumsrechte bei der Vielzahl von eingebundenen Akteuren?
- IT-Sicherheitsrecht in Industrie 4.0: Welche rechtlichen Verpflichtungen bestehen zum Schutz von Cyber-physischen Systemen?
- Versicherbarkeit: Hilft die gewöhnliche Betriebshaftpflichtversicherung?

Curriculum Vitae

Christian Völkel ist ein auf IT- und Datenschutzrecht spezialisierter Rechtsanwalt und Partner in der auf IT/IP- und Datenschutzrecht spezialisierten Kanzlei LOGIN Partners mit Standorten im Münsterland und Rheinland. Zuvor hat er die Rechtsabteilung eines marktführenden Softwareherstellers geleitet und versteht es daher, eine Produktidee bis hin zu seiner Marktreife auch mit dem notwendigen technischen Sachverstand zu begleiten. Als Dozent u.a. für GDD, DataKontext, DSRI, OSV, Deutsche Anwalt Akademie und die TÜV Rheinland Akademie bildet Christian Völkel Juristen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte sowie Führungskräfte aus und weiter. Zurzeit betreut er bei marktführenden gesetzlich regulierten Unternehmen und öffentlich-rechtlichen Organisationen Projekte zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Umsetzungsprojekte zur DSGVO. Seine Veröffentlichungen im IT- und Datenschutzrecht erscheinen regelmäßig in den Zeitschriften Computer & Recht, IT-Rechtsberater und juris PraxisReport IT-Recht. Christian Völkel verfasst als Autor außerdem Buchbeiträge, Muster und Kommentierungen. Seine Mandanten sind Unternehmen vom DAX-Konzern bis zum Start-up sowie öffentlich-rechtliche Organisationen und NGO’s.
www.loginpartners.de

LUNCH: 12:30 - 14:00 Uhr - Messebesuch - Netzwerken - Buffet

Fachgebiet: Recht - Datenschutzrecht DSGVO
Vortrag Nr.: 17-2-4 Uhrzeit: 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Zeitenwende im Datenschutz – Die DSGVO

Anwalt Christian Völkel, Pulheim

Ab Mai 2018 kommt die neue DSGVO auf Unternehmen zu. Umgang mit personenbezogenen Daten, Datenschutz durch Technikgestaltung, Betroffenenrechte, Datenportabilität, Informationspflichten, Dokumentation et cetera.

Referent: Rechtsanwalt Christian Völkel, LOGIN Partners Rechtsanwälte PartG mbB, Pulheim und Gescher

17-2-4: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Zeitenwende im Datenschutz - die neue Datenschutz-Grundverordnung
Im Mai 2018 werden die Datenschutzuhren auf „Null gestellt“, denn der europäische Gesetzgeber hat bereits im April 2016 die Datenschutz-Grundverordnung („DSGVO“) verabschiedet, die für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein kohärentes Datenschutzrecht schaffen wird. Die europaweit geltende DSGVO wird nachhaltigen Einfluss auf jedes Unternehmen haben, da grundlegende Aspekte des Datenschutzes im Vergleich zum bisher geltenden BDSG neu geregelt werden.
Stellen Sie sich frühzeitig auf diese wesentlichen Veränderungen ein!

 

Inhalte des Vortrags
- Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen von der DSGVO betroffen ist und wie Sie sich frühzeitig auf diese Veränderungen einstellen können.
- Grundbegriffe zur DSGVO:  Personenbezogene Daten, Datenschutz durch Technikgestaltung, Betroffenenrechte, Datenportabilität, Informationspflichten, Dokumentation, Datenschutz-Folgenabschätzung etc.
- Lernen Sie, was künftig bei der Beschaffung von Software, der Konfiguration Ihrer IT-Systeme gleich ob On-Premise oder Cloud nach den Vorgaben der DSGVO sowie bei der Auftragsverarbeitung, dem Nachfolger der Auftragsdatenverarbeitung, beachtet werden muss.
- Vermeiden Sie durch Erfüllung der „Rechenschaftspflicht“ die neuen und stark erweiterten Haftungsmaßstäbe für Datenschutzverstöße.
- Setzen Sie die DSGVO in Ihrer Organisation um und lernen Sie Herangehensweisen für Ihr DSGVO-Umsetzungsprojekt kennen.

Curriculum Vitae

Christian Völkel ist ein auf IT- und Datenschutzrecht spezialisierter Rechtsanwalt und Partner in der auf IT/IP- und Datenschutzrecht spezialisierten Kanzlei LOGIN Partners mit Standorten im Münsterland und Rheinland. Zuvor hat er die Rechtsabteilung eines marktführenden Softwareherstellers geleitet und versteht es daher, eine Produktidee bis hin zu seiner Marktreife auch mit dem notwendigen technischen Sachverstand zu begleiten. Als Dozent u.a. für GDD, DataKontext, DSRI, OSV, Deutsche Anwalt Akademie und die TÜV Rheinland Akademie bildet Christian Völkel Juristen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte sowie Führungskräfte aus und weiter. Zurzeit betreut er bei marktführenden gesetzlich regulierten Unternehmen und öffentlich-rechtlichen Organisationen Projekte zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Umsetzungsprojekte zur DSGVO. Seine Veröffentlichungen im IT- und Datenschutzrecht erscheinen regelmäßig in den Zeitschriften Computer & Recht, IT-Rechtsberater und juris PraxisReport IT-Recht. Christian Völkel verfasst als Autor außerdem Buchbeiträge, Muster und Kommentierungen. Seine Mandanten sind Unternehmen vom DAX-Konzern bis zum Start-up sowie öffentlich-rechtliche Organisationen und NGO’s.
www.loginpartners.de

PAUSE: 15:00 - 15:30 Uhr - Messebesuch - Netzwerken - Kaffee

Fachgebiet: Business-Coaching
Vortrag Nr.: 17-2-5 Uhrzeit: 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Sie sind die MehrUmsatzMaschine!

Matthias Fuchs, Fuchsmacht®, Essen

Ausschließen. Verzaubern. Abschließen. Konsequenz im Verkaufsgespräch stärken - befreien Sie den Erfolg vom Zufall!

Referent: Matthias Fuchs, FUCHSMACHT® Markencoach, Essen

17-2-5: Beschreibung, Curriculum Vitae

Beschreibung

Was unterscheidet das Außergewöhnliche vom Gewöhnlichen, die Spitzenleistung vom Mittelmaß und den Marktführer vom Durchschnitt? Es ist die Geisteshaltung des Systems, die den kleinen Unterschied im Denken und Handeln ausmacht. Eine lebendige Struktur, die zur Übernahme von Verantwortung und einem Commitment für Erfolg führt, die mit einer beispiellosen Beispielhaftigkeit den Unterschied, die eben den Unterschied ausmacht, realisieren lässt. Der Schlüssel zur Verwirklichung unternehmerischer Träume und für ein erfüllteres Leben – Ihr Unternehmen als Mehrumsatzmaschine.

Die Vorträge mit wertvollen Impulsen zum Starten, Machen und Umsetzen sind eine ideale „Motivationsdosis“.
Sie befreien den Erfolg vom Zufall! 

 

Curriculum Vitae

Matthias Fuchs ist gelernter Mediengestalter, der während seiner Zeit bei LUX-Tools (Member of OBI-Group) seine Marketing- und Coachingfähigkeiten entdeckte und in weiteren beruflichen Stationen weiter entwickelte. Seit 2005 firmiert er erfolgreich unter der Marke FUCHS MACHT® als unabhängiger Coach in der Business-Beratung.

„Game Changer“ nennen ihn manchmal seine Geschäftspartner, obwohl er lieber die Begriffe Markencoach und Vertriebsstratege bevorzugt. Matthias Fuchs verkörpert, ebenso wie alle anderen Menschen, nicht nur zwei Rollen. Deshalb ist er als Verkaufstrainer, Organisationsentwickler, NLP-Master, Impulsredner, Markendesigner, Querdenker, Vordenker und Visionär unterwegs. Er sieht seine Stärken darin, Unternehmen Optionen aufzuzeigen, Geschäftsmodelle innovativ in neue Bereiche zu führen und zukunftsweisend und gewinnsteigernd aufzustellen.

 

(alle Angaben unter Vorbehalt, inhaltliche und terminliche Änderungen möglich)