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Was kostet eine Laserstunde?
Wie hoch sind die Kosten für einen Laserzuschnitt?
Die Preise für das Laserschneiden variieren je nach Material, Dicke, Dringlichkeit, Lieferzeit, Automatisierungsgrad und Stundensatz des Lohnschneiders. Laserschneidstunden können je nach System und Kalkulationsart im Bereich von 90,- bis 350,- Euro liegen. Der Preis für eine Stunde Laserzuschnitt hängt von vielen Parametern ab.
Wie leistungsfähig kann ein Laserschneider sein?
Niedrige Stundensätze bei einfachen Laserschneidmaschinen mit hohen Rüstzeiten stehen im Gegensatz zu höheren Stundensätzen bei Hochleistungsanlagen, die jedoch eine höhere Automatisierung besitzen und damit günstigere Stückkosten.
"Warum erhalte ich den Schneidauftrag nicht, obwohl mein Laserstundensatz niedriger ist?”
Endkunden interessieren sich mehr für den Stückpreis und die Lieferzeit als für die Kosten und den Aufwand des Lohnschneiders. Der Stundensatz ist weniger entscheidend als der Stückpreis, der von der Effizienz der Schneidanlage abhängt.
Wie ermittelt man den Maschinenstundensatz für eine Laserschneidanlage?
Den Maschinenstundensatz heraus zu finden ist zum Glück gar nicht so schwer. Wir zeigen den Ablauf in drei Schritten, wie man die Kosten für das Laserschneiden ermittelt.
1. Allgemeinkosten: Die Kosten für die Miete, Personal, Finanzierungskosten, allgemeine Kosten etc. sind sicher bekannt. Wenn nicht, dann stellen Sie diese am Besten mit einer Excel-Tabelle zuerst zusammen. Allgemeinkosten sind von Betrieb zu Betrieb verschieden, sie können bei 30,- pro Stunde oder aber auch bei 150,- pro Stunde liegen. Zunächst sammeln wir die Kosten für die folgenden Positionen:
- Mietkosten, Hallenmiete
- Personalkosten
- Allgemein Kosten: Lager, Fuhrpark, nicht produktives Personal etc.
- Materialkosten
- Verschnittkosten
- Programmierkosten
- und nicht zuletzt auch von der Art der gewählten Kalkulationsrechnung
2. Betriebskosten: Erfassen Sie die Verbräuche für Strom, Gas, Verschleißteile und Wartungskosten des Laserschneiders. Hierzu benötigen Sie die Daten des Maschinenherstellers. Tipp: Bevor in eine Anlage investiert wird, sollte man die Betriebskosten gleich bei mehreren Herstellern anfragen, um so besser vergleichen zu könne. Nicht selten zeigt sich erst bei dieser Betrachtung, dass eine vermeintlich billigere Maschine zu teuer produziert - diesen Fehler sollten Sie vermeiden.
Damit Sie nicht in Arbeit versinken, haben wir für dafür fertige Ausschreibungsformulare im Marktplatz entwickelt, in denen Ihre Fragen eintragen und gleich an mehrere Maschinenhersteller versendet werden können. Wie hoch die Betriebskosten, Energieverbräuche, Schnittgeschwindigkeiten das Laserschneiders sind, kennt der Hersteller am Besten. Je nachdem, was Sie schneiden möchten und vor allem wie dick können die Betriebskosten für den Laser zwischen 40,- bis 80 ,- und höher liegen.
- Investition und Abschreibung
- Auslastung des Laserschneiders
- Mehr- oder Ein-Schicht-Betrieb
- Energiekosten: Strom, Gase
- Verschleißteile
- Wartungskosten, Störungen, Service
3. Auslastungsermittlung: Wie viele Aufträge werden Sie erhalten oder haben Sie bereits in Ihrem Haus? Welche Materialdicken werden dabei in welcher Menge anfallen? Wie viel Schnittmeter sind zu schneiden? Aus diesen Angaben und den damit assoziierten Schnittgeschwindigkeiten, dafür können Sie auch unseren Schnittkostenkalkulator benutzen oder die Lieferanten anfragen, kann die Auslastung der Maschine errechnet werden. Erst dann lassen sich Kosten auf die geschätzte Anzahl der Schneidstunden umlegen. Achtung: Man darf die Nebenzeiten dabei nicht vergessen, denn Materialhandling, Tisch abräumen, Schneiddaten programmieren, Wartung, Rüstzeit etc. kommen noch hinzu. Je nach Erfahrung sollte die Auslastung über 80% betragen.
Danach wertest Du diese Angaben aus, am Besten auch wieder mit Hilfe einer Excel-Tabelle und voilà - nun erhalten wir den Maschinenstundensatz.
Der Maschinenstundensatz für das Laserschneiden kann zwischen 180,- und 380,- Euro liegen. Aber auch höhere Stundensätze sind möglich.
Praxistipps zu Laserschneidern:
- Zu den Kosten für den Laserschneider kommen noch sekundäre Kosten hinzu, die man nicht aus den Augen verlieren sollte. Je nach Typ und Hersteller sind bestimmte Aufstellungsanweisungen zu beachten, welche die Kosten erheblich beeinflussen können. Beispielsweise wenn der Laser ein klimatisiertes Umfeld benötigt, hohe Anforderungen an das Fundament stellt, Staubfreiheit oder eine schnelle Beschickung der Anlage verlangt und damit die Lagervorhaltung des Materials in den Kosten hochtreibt, besondere Ansprüche an die Energieversorgung stellt etc. so können die Kosten aus dem Ruder laufen. Auch diese Punkte können schnell einige Zehntausend Euro betragen und dürfen in der Kalkulation nicht vergessen werden.
- Holen Sie sich passende Informations- und Budget-Angebote über den Schneidforum-Maschinenkonfigurator ein. Erzeugen Sie für die Projektabwicklung ein systemisches Lastenheft, es vermindert die Kommunikationsprobleme und verschafft eine gute Übersicht bereits bei der Maschinenauswahl und im Vorfeld. Dabei unterstützen wir Sie gerne mit unserer Erfahrung, neutral und herstellerunabhängig.
Wann lohnt sich ein eigener Laserschneider?
Als Faustregel gilt: Werden mehr als 80.000 € bis 100.000 € pro Jahr für die externe Beschaffung von Laserteilen ausgegeben, sollte eine Investition in die eigene Laserschneidanlage in Betracht gezogen werden.
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